FFW Steinbach ehrt langjährige Mitglieder

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(Foto: Liane Merkle)

Steinbach. (lm) Mit insgesamt 60 Mitgliedern, davon 41 Mann in der Aktiven Wehr, 14 Personen in der Jugendwehr und fünf Kameraden in der Alterswehr sind im Durchschnitt 20 Prozent der Einwohner in der Freiwilligen Feuerwehr der Abteilung Steinbach, die damit die größte Mudauer Abteilung stellt. So Abteilungskommandant Volker Banschbach nicht ohne Stolz im Rahmen der Jahreshauptversammlung in der Steinbacher Schule, zu der er auch Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Gesamtkommandant Gerd Mayer und Ortsvorsteher Georg Moser begrüßen konnte. Sein Dank galt eingangs allen, die sich im Berichtszeitraum für die Belange der Wehr eingesetzt hatten, besonders aber der Gemeinde Mudau für die stete Unterstützung.

Im vergangenen Jahr hatte man neun Einsätze zu meistern, darunter ein Groß- und zwei Mittelbrände, eine technische Hilfeleistung und fünf sonstige Einsätze. Insgesamt wurden 12 Monatsübungen und eine Herbstübung als Gemeinschaftsübung mit den Wehren von Hettigenbeuern und Stürzenhardt abgehalten und der jährliche Durchgang aller Atemschutzgeräteträger auf der Übungsstrecke in Walldürn absolviert. Die Ausbildung zum Sprechfunker machten Niklas Herkert, Simon Blatz, Mario Herkert, Alexander Farrenkopf und Markus Farrenkopf. Wie der Abteilungskommandant weiter ausführte, setzt sich der Ausbildungsstand wie folgt zusammen: 36 Sprechfunker, 12 Atemschutzgeräteträger, neun Maschinisten, fünf Truppführer und drei Gruppenführer.

Neben den Festbesuchen in Unterneudorf und Stürzenhardt resümierte er das sonntägliche Radfahren nach Beuchen, die Sportabzeichenabnahme und die Teilnahme am Odenwälder Herbstlauf in Mudau. Ausblickend nannte Banschbach das Maibaumstellen am 30. April und die Ausbildung zu Atemschutzgeräteträgern.

Schriftführer Mathias Schild erinnerte anschaulich an die Aktivitäten wie Kappenabend, Stellen des Maibaumes, das 3. Grenzfest, Geburtstage und Jubiläen, Straßensicherung bei der Fronleichnamsprozession und Parkplatzdienste. Weiter an den Mudauer Herbstlauf, Straßensicherung bei der Lichterprozession, Helferfest, Martinsumzug, Ehrenwache am Volkstrauertag und natürlich an die Brandeinsätze. 21 freitägliche Übungsabende kennzeichneten die feuerwehrtechnischen Inhalte in der Jugendfeuerwehr, über die Jugendwart Markus Grimm berichtete. Er betonte, dass man erstmals für die Jugendlichen eine Atemschutzübung abgehalten hatte, am Kappenabend teilnahm und die Jugendflamme gemeistert wurde. Beim Grenzfest hatte der Nachwuchs für den Auf- und Abbau verantwortlich gezeichnet, einen Verkaufsstand übernommen und bei der Frühjahrs-sowie Herbstübung, sowie beim Odenwälder Herbstlauf teilgenommen.

In seiner Funktion als Kassenwart berichtete Matthias Schild über eine zufriedenstellende Finanzausstattung und daher hatten die Kassenprüfer Bernhard Fabrig und Alois Landeck keine Mühe, ihm eine korrekte Finanzverwaltung zu bescheinigen. Als Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit erteilten die Mitglieder auf Antrag von Bürgermeister Dr. Rippberger der gesamten Abteilungsführung einstimmig Entlastung.

 

Zusammen mit Gesamtkommandant Gerd Mayer konnte Abteilungskommandant Volker Banschbach für 25 Jahre aktiven Dienst in der Abteilungswehr Volker Haibt und für seinen 40jährigen Dienst an der Allgemeinheit Martin Farrenkopf mit Ehrenurkunden auszeichnen und ihnen für ihre Treue sowie ihr Pflichtbewusstsein danken. Die enge Einbindung der Steinbacher Wehr in das Gemeinschaftswesen und in die Gesamtwehr sowie der gute Ausbildungsstand wurden in den abschließenden Grußworten hervorgehoben. Wobei sowohl Bürgermeister als auch Gesamtkommandant noch einmal auf den Marathoneinsatz in der Weihnachtszeit eingingen mit dem Großbrand beim Löwen, der rd. 100 Feuerwehrleuten zehn Stunden Dienst abverlangt hatte, dem darauf folgenden sechsstündigen Einsatz wegen einer gefährlichen Ölspur zwischen Langenelz und Laudenberg und dem tödlichen Unfall am ersten Weihnachtsfeiertag bei Wagenschwend.

Ortsvorsteher Moser betonte im Namen der Steinbacher Bevölkerung: „Danke, dass es euch gibt“ – nicht nur, weil der Medienraum in der Alten Schule durch die Feuerwehr komplett saniert worden war, sondern weil sie neben einer gehörigen Portion Sicherheit auch den maßgeblichen kulturellen und sozialen Part im Ort verantworten. 

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