Vereinsdialog beim SV Hettigenbeuern

(Foto: pm)

Austausch mit der Basis

Hettigenbeuern. (sch) Im Rahmen des Vereinsdialogs waren bfv-Präsident Ronny Zimmermann, Geschäftsführer Uwe Ziegenhagen und Fußballkreisvorsitzender Klaus Zimmermann am vergangenen Wochenende im Morretal. Rund um das Heimspiel des SV Hettigenbeuern gegen die SpG Oberwittstadt 2 – Ballenberg 1 nutzten die Vereinsvertreter die Möglichkeit zum offenen und regen Austausch.

„Es war eine äußerst gelungene Veranstaltung, es gab interessante Informationen“, lautete das Fazit des Vorsitzenden vom SV Hettigenbeuern Christoph Walter. Im Mittelpunkt des Gesprächs, an dem nahezu 20 Personen teilnahmen, zwischen Vereinsvertretern und Ronny Zimmermann, Uwe Ziegenhagen sowie den Vertretern des Kreisvorstandes standen aktuelle Themen rund um den Vereinsbetrieb. Vorsitzender Christoph Walter begrüßte und stellte den SV Hettigenbeuern sowie die aktuelle sportliche Situation kurz vor. Er ging auf die demografische Entwicklung in der ländlichen Region ein, welche die Arbeit im Jugendbereich erschwere, wo Hettigenbeuern zusammen mit Walldürn und Hainstadt eine Spielgemeinschaft hat Das Thema Förderung des Ehrenamts und Mitgliedergewinnung beschäftige den Verein, auch wenn sehr viele der knapp über 500 Einwohner des Buchener Stadtteils Mitglied im Verein sind. Es wurden im regen Austausch Themen wie Spielermangel, Nachwuchsarbeit, Spielgemeinschaften, Schiedsrichter-Mangel, Gewinnung von Jugend-Spielern und die Regelung der Doppelvereinsnamen erörtert. Die Ergebnisse fließen ein in Online-Untersuchungen „Wo liegen Probleme im Amateurfussball in Deutschland

Die Vertreter des Badischen Fußballverbandes und des Fußballkreises Buchen gaben vielseitige Anregungen. „Der bfv ist definitiv sehr nah an der Basis“, lautete die einhellige Meinung der Beteiligten.

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1 Kommentar

  1. Vereinsdialog!? Dass ich nicht lache. Das sind doch die Totengräber des Amateurfußballs. Diese Herren vom BFV/DFB haben Euros statt Bälle und echten Sport im Kopf. Durch die Verteilung der Bundesligaspiele u.a. auf den Sonntagnachmittag nimmt man den Amateuren die (zahlenden) Zuschauer. Von den TV-Gelder wird auch kein Ersatz geleistet. Von dem vielen Geld fliegt man lieber auf Kosten eines gemeinnützigen Vereins (DFB) zum WM-Finale nach Brasilien. (https://www.spiegel.de/sport/fussball/dfb-sonderflug-zum-wm-finale-nach-rio-neue-reiseaffaere-beim-dfb-a-1265569-amp.html)

    Würden sich die Funktionäre wirklich für die Amateure interessieren, würde viel mehr Geld von oben nach unten fließen. Aber so werden die Amateure noch durch ständig steigende Forderungen der Verbände in die Insolvenz getrieben. (http://www.sportschau.de/fussball/amateurfussball/status-quo-amateurfussball100.amp)

    Hier im Odenwald sieht doch jeder, der es sehen will, dass immer weniger Kinder und jugendliche Fußballspielen, vereinen wenn abgemeldet, Spielgemeinschaften gegründet, die aber auch nur ein paar Jahre existieren.

    Irgendwann merken dann diese Wichtigmacher, dass das System nicht mehr funktioniert, weil Nachwuchsspieler fehlen. Aber dann ist es zu spät. Bleibt zu hoffen, dass die neue Initiative, die Ronny Zimmermann stürzen will, Erfolg hat und diese ganze Funktionärsbande abgestraft wird. (Initiative #neuanfang2020 https://m.facebook.com/neuanfangbfv2020)
    Ernst Kessler

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