Kommunionskinder sammeln für Kinderhospiz

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(Foto: Liane Merkle)
Seckach.  (lm) Der Kinderhospiz Neckar-Odenwald kann wirklich jeden Euro gebrauchen. Denn er kümmert sich nicht nur um Geschwister und Eltern schwer erkrankter oder auch verstorbener Kinder, sondern auch um Kinder, bei denen ein Elternteil schwer erkrankt ist.

Bedingt durch die Pandemie und damit die Risikoerhöhung für die betroffenen Familien, ist außerordentlich viel Kreativität und natürlich auch finanzielle Hilfe gefragt, um das sonst übliche Kürbisfest in die einzelnen Häuser zu bringen oder die Weihnachtsfeier durch Überraschungsgeschenke zu ersetzen.

Nun hatten die Seckacher Kommunionskinder in ihrem Kommunionsunterricht so viel über den Inhalt ihres christlichen Glaubens gelernt, dass sie ihn auch leben und praktizieren wollten. Dies stellten Emilia Woll, Neo Fischer, Noah Götzinger, Amelie Schüßler, Laura Nasellu, Jona Koloziej, Melina Ball und Fridolin Bischoff mit dem Verzicht auf Gegengeschenke bei ihrem Konfirmationsfest unter Beweis, denn diesen Betrag in Höhe von knapp 400 Euro übergaben sie an Felizitas Zürn als Vorsitzende des Kinderhospiz Neckar-Odenwald.

Und während Felizitas Zürn den aufmerksamen Kindern die Aufgaben der ehrenamtlichen Mitarbeiter des Kinderhospiz erläuterte, die in Zeiten von Corona natürlich eine echte Herausforderung sind, wurde die kleine Gruppe vor der Pfarrkirche St. Sebastian umschwärmt von unzähligen Marienkäferchen.

Ein herrliches und absolut passendes Ambiente für diese Spendenübergabe, denn wie eines der Mädchen sehr richtig kommentierte: „Wenn man einen Marienkäfer sieht, darf man sich etwas wünschen. Und ich wünsche mir, dass die vielen kranken Kinder bald wieder ganz gesund sind.“ Dieser durchdachten Aussage hatte niemand etwas hinzuzufügen.

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