Kommt ein Windpark Buchen-Limbach?

(Foto: – Franz26/Pixabay)
Buchen/Limbach. (pm) Der Klimawandel schreitet voran. Die Energiewende ist nicht nur bei der Bundes- und Landespolitik, sondern auch auf kommunalen Ebene ein ganz wichtiges Thema. Dem Bau von Windkraftanlagen wird absoluter Vorrang eingeräumt und die Möglichkeiten der Kommunen, hier regulierend einzugreifen, wurden massiv beschränkt.

Vor diesem Hintergrund haben Buchen und Limbach mit dem Unternehmen Windenergie S&H GmbH aus Hettingenbeuern eigene Pläne für ein Projekt Windpark Buchen-Limbach entwickelt. Pläne, die aber ganz ausdrücklich nicht „gegen die Gemeinden“ bzw. gegen den Willen der Gemeinde- und Ortschaftsräte und der Bürgerschaft durchgesetzt werden sollen.

In einem sehr frühen Planungsstand haben die Bürgermeister Roland Burger und Thorsten Weber sowie Uwe und Marek Steiff und Bernd Brunner von S&H die Gemeinderäte Buchens und Limbachs sowie die Ortschaftsräte aus Oberneudorf, Hollerbach, Einbach und Laudenberg umfassend informiert. Auf deren Gemarkungen liegen die Flächen, auf denen wirtschaftlich sinnvolle Windkraftanlagen gebaut werden könnten.

Die Projektierer haben sich auf einen Mindestabstand zur Wohnbebauung von 1.000 m festgelegt (in Baden-Württemberg ist in Einzelfällen auch ein Abstand von nur 700 m genehmigungsfähig). Die Vertreter von S&H betonten ihren Grundsatz „Windenergie gehört in Bürgerhand“ und wollen das Projekt – analog anderer von ihnen gebauter Anlagen wie dem Großen Wald Hettingen/Rinschheim oder Altheimer Höhe II – als „echten“ Bürgerwindpark realisieren, bei dem sowohl die Wertschöpfung als auch die Entscheidungsgewalt in der Region und bei den Bürgern bleibt.

Mit dieser Informationsveranstaltung ist man, so Bürgermeister Roland Burger, eingestiegen in eine Phase der Willensbildung. In aller Ruhe soll nun in den Gremien über Für und Wider diskutiert werden, bevor das Projekt gegebenenfalls weiter entwickelt wird.

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