Zunächst Schüsse gemeldet – Opfer machen keine Angaben
Schwaigern. (ots) Am späten Freitagabend, gegen 21:30 Uhr, kam es im Bereich des Bahnhofs in Schwaigern zu Körperverletzungen.
Zunächst meldete ein Anrufer über Notruf eine vermeintliche Schießerei, woraufhin mehrere Streifenwagenbesatzungen verschiedener Polizeireviere zum Bahnhof eilten. Vor Ort konnten zunächst keine beteiligten Personen angetroffen werden. Im weiteren Verlauf der Fahndungsmaßnahmen meldete sich eine Anruferin über den Notruf, die ihren 13-jährigen Sohn aus Schwaigern abgeholt hatte. Der Junge wies eine blutende Verletzung im Gesicht auf. An der Wohnanschrift der Anruferin stellten die Polizeibeamten insgesamt vier Kinder und Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren fest. Alle wiesen Verletzungen auf, zwei von ihnen mussten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Schussverletzungen konnten bei keinem der Beteiligten festgestellt werden. Erste Befragungen der Kinder und Jugendlichen verliefen ohne konkrete Erkenntnisse zum Tatgeschehen. Alle Befragten zeigten sich unkooperativ. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sollen am Bahnhof etwa 20 Personen, teilweise maskiert, aus einer S-Bahn ausgestiegen sein und die vier Jugendlichen ohne erkennbaren Grund körperlich angegriffen haben. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft mögliche Hintergründe der Tat. Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Lauffen, Telefon 07133 2090, zu melden.
