Mundartabend voller Herz und Dialekt

Mundartabend voller Herz und Dialekt
Mundartabend voller Herz und Dialekt

(Fotos: Liane Merkle)

Schmunzeln über prachliche Vielfalt

Von Liane Merkle
Schloßau. Am Wochenende fand im „S’Kännele“ der erste Schloßauer Mundartabend statt. Die Veranstaltung, die unter dem Motto „Dialekt trifft Herz“ stand, zog zahlreiche Besucher in ihren Bann. Einladend präsentiert sich der Ort mit einem wärmenden Feuer im Hof und romantischem Kerzenlicht entlang des Weges.

Vereinte Kräfte für den Mundartabend

Der Verein „örtliche Geschichte Schloßau/Waldauerbach“ (VöG) organisierte gemeinsam mit „Mundartpapst“ Hans Slama, Dialektologin Dr. Isabell Arnstein sowie den Wirtsleuten Christiane und Tom Blindert diesen besonderen Abend. Dr. Edmund Link, Vorsitzender des VöG, hob die Kunst der Menschen hervor, Töne und Rhythmen zu erzeugen, die Sprach und Musik vereinen.

Einblicke in die Heimatsprache

Die Akteure des Abends erzählten eindrucksvoll Geschichten über die Eigenarten und Originale ihrer Heimat. VöG-Archivar Thomas Müller legte zu Beginn mit der Geschichte von „Baschle und em Seppl“ einen komödiantischen Auftakt hin. Die Zuhörer erlebten die peinliche Stille, als ein lautes Viehhändler-Gespräch für Aufregung in der Kirche sorgte.

Musikalische Einlagen und Dialektforschung

Der Eberbacher Roland Beigel entführte das Publikum mit musikalischen Beiträgen in die Welt der Kurpfälzer Dialekte. Dr. Isabell Arnstein beleuchtete die fränkische Mundart und erläuterte die Besonderheiten des Mundartwegs, der durch über 70 Tafeln die Vielfalt der Dialekte in der Region erlebbar macht.

Ein Schmunzeln über die Dialektvielfalt

Ursula-Brigitte Geier von den Kiwwelschissern erzählte mit Humor von den verschiedenen Bedeutungen des Begriffs „Ebbes“. Auch Rainer Müller teilte amüsante Erlebnisse aus der Geschichte der Mundarttafel im Oberzehnter Stadtteil „Hesselboch“. Den Abschluss bildete die lebhafte Geschichte von Heidrun Eyermann über die Owwerische Eselskerwe, die das Publikum herzhaft lachen ließ.

Mit einem gemeinsamen Gesang des Badnerlieds und einem herzlichen Dank an alle Mitwirkenden klang der Abend aus und hinterließ bleibende Erinnerungen.

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