Herz trifft Urologie

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(Foto: pm)

Gemeinsame Wege in Prävention

Eberbach (pm) Lebensstil als Schlüssel zur Vorbeugung bei KHK-Erkrankung und urologischen Erkrankungen.

Die urologisch-kardiologische Fortbildungsveranstaltung unter dem Titel „Steine brechen, Fluss verbessern“ der GRN-Klinik Eberbach stieß auf großes Interesse und war ein voller Erfolg. Die Veranstaltung informierte über aktuelle Entwicklungen der koronaren Herzerkrankung und der Urologie. Im Mittelpunkt standen präventive Maßnahmen, moderne Diagnostik und innovative Behandlungsverfahren, die eine verbesserte Prognose und höhere Lebensqualität ermöglichen.

Warum Herz-, Gefäß- und urologische Erkrankungen gemeinsam betrachtet wurden, erläuterte Dr. Jan Voegele, Chefarzt der Urologie und Ärztlicher Direktor der GRN-Klinik Eberbach. Viele Erkrankungen der beiden Fachgebiete sind Volkskrankheiten mit ähnlichen Ursachen wie Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung und Stoffwechselstörungen. Sowohl in der interventionellen Kardiologie als auch in der Endourologie haben sich minimalinvasive Verfahren etabliert.

Dr. Daniel Herzenstiel, Sportkardiologe und leitender Arzt der kardiologischen Abteilung in Eberbach, widmete sich der KHK. Durch Arteriosklerose kommt es zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels, häufig verursacht durch erhöhte Cholesterinwerte und chronische Entzündungs- und Stressprozesse. Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes bleiben lange unbemerkt. Eine gute Vorsorge und moderne Therapien können selbst bei familiärer Belastung viel erreichen.

Dr. Herzenstiel stellte heraus, dass regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ein gesunder Lebensstil entscheidend sind. Bereits moderate Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und Stressreduktion können das Risiko deutlich senken. Die Kombination aus moderner Medizin und Eigenverantwortung ist unerlässlich.

Im urologischen Bereich erläuterte Dr. Jan Voegele moderne Therapien bei Harnsteinerkrankungen, die jährlich rund vier Millionen Fälle in Deutschland ausmachen. Symptome sind plötzlich einsetzende starke Schmerzen, oft begleitet von Übelkeit und Blut im Urin. Eine schnelle und präzise Diagnostik ist entscheidend, um Komplikationen zu vermeiden. Als Goldstandard gilt das niedrig dosierte CT ohne Kontrastmittel. Die GRN-Klinik Eberbach bietet als zertifiziertes urologisches Steinzentrum alle erforderlichen Verfahren auch im Notfall an.

Prof. Dr. Grigorios Korosoglou, Chefarzt für Kardiologie und Angiologie der GRN-Kliniken, stellte moderne interventionelle Therapieverfahren vor. Verengte oder verschlossene Arterien können heute vorwiegend minimalinvasiv behandelt werden. Er betonte die ganzheitliche Betrachtung des Gefäßpatienten und die Zusammenarbeit zwischen Kardiologie und Urologie, da viele urologische Patienten auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufweisen.

Die lebhafte Fragerunde nach den Vorträgen zeigte das große Interesse an medizinischer Information. Die Referenten machten deutlich, dass moderne Medizin nicht nur auf technologische Innovationen setzt, sondern dass Prävention, frühzeitige Diagnostik und aktive Mitwirkung der Patienten entscheidend für den Therapieerfolg sind.

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