Wo die Teebeutel fliegen lernen

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(Foto: pm)

Maschinenbau macht Wettbewerb

Mosbach. (pm) Im Studiengang Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach wurde es im Interdisziplinären Engineering Projekt experimentell und publikumsnah: Mehrere Gruppen entwickelten Exponate, die in kleinen Wettbewerben gegeneinander antraten. Im Zentrum stand dabei nicht nur die Technik selbst, sondern auch der Weg dorthin – von Konstruktion und Berechnung bis zu Programmierung, Dokumentation und Teamorganisation.

Beim Teebeutelweitwurf zeigten die Teams sehr unterschiedliche Ansätze. Zu sehen waren ein klassisches Katapult, eine Konstruktion, bei der der Teebeutel zur „Kanonenkugel“ wurde, sowie eine Maschine, die dem Teebeutel durch Drehbewegung gezielt Schwung verlieh. Gewertet wurde der weiteste Wurf, wobei die erzielte Weite doppelt gewertet wurde, wenn die Hebelwirkung der Teebeutelschnur genutzt wurde.

Bei den Murmelbahnen lag der Fokus auf Zuverlässigkeit und Kreativität: Bewertet wurde, wie lange eine Kugel die Bahn ohne manuelle Hilfe durchlaufen kann und wie viele besondere Stationen („Specials“) integriert wurden – etwa ein Xylophon, Aufzug, Spiralen und weitere Elemente, die Mechanik, Timing und sauberes Testen erfordern.

Beim Kartenmischer-Projekt zeigte sich zudem, wie gut sich mechanische Umsetzung und Programm-Logik verbinden lassen: Beide Gruppen lösten das Mischen von Spielkarten-Sets zuverlässig und die Ausgabe der Karten nach einer definierten Anzahl an Karten und Spielern funktionierte ebenfalls stabil. Für Zusatzpunkte galt es, die Karten automatisch zu erkennen. Diese Funktion ist als Grundlage gedacht, um perspektivisch einen KI-Spieler trainieren zu können.

Parallel dazu zeigte sich, was moderne Projektarbeit im Maschinenbau heute ausmacht: Die Studierenden mussten konstruieren und berechnen, aber ebenso Bedienoberflächen programmieren und Ergebnisse aufbereiten. Teilweise kam dabei auch KI-gestützte Entwicklung zum Einsatz. Projektmanagement passierte nicht als Extra, sondern ganz automatisch: Aufgaben verteilen, Abhängigkeiten klären, Tests planen, iterieren.

Ein Höhepunkt für den ganzen Jahrgang war die Papierflieger-Aufgabe: Mit einer begrenzten Zahl an Versuchen musste ein präziser Schuss auf ein Ziel gelingen – als möglicher Gewinn standen Getränke für die anschließende Feier für den gesamten Jahrgang im Raum. Damit wurde aus Technik plötzlich ein Gemeinschaftsprojekt: Treffgenauigkeit, Nervenstärke und Teamabstimmung inklusive.

(Foto: pm)

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