Neue Ära bei der Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach

Generationswechsel an der Spitze des Orchesters – Frauenquote auch ohne Gesetz erfüllt

091112 500 FWK Stefanie Schoelch verabschiedet KH Schaefer

Die neue Vorsitzende der Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach, Stefanie Schölch, verabschiedet ihren Vorgänger Karlheinz Schäfer (li.) und den ausgeschiedenen Kassier Frank Deschner. Nach 20 Jahren beginnt mit dem Wechsel an der Spitze eine neue Ära bei dem weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten und beliebten Blasorchester.  (Foto: Hofherr)

Waldkatzenbach. Während die Politik noch über Quotenregelungen streitet, um mehr Frauen in die Parlamente bzw. in Führungspositionen zu bringen, ist die Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach jeder Quote weit voraus und vollzieht mit dem Wechsel an der Spitze den Schritt, um den Parteien seit Jahren streiten.




Im Beisein von Bürgermeister Klaus Schölch und Ortsvorsteher Karl-Heinz Wetterauer gab der bisherige Vorsitzende Karlheinz Schäfer nach 20 Jahren sein Amt in jüngere Hände. Stefanie Schölch wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Damit aber noch nicht genug progressive, moderne Frauenpolitik. Durch die Wahl von Stefanie Schölch zur 1. Vorsitzenden stellen die Frauen mit vier Vorstandsmitgliedern in dem siebenköpfigen Vereinsorgan die Mehrheit. Die Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach dürfte in dieser Hinsicht weit und breit der fortschrittlichste Verein sein.

Bevor es zur Wahl kam wurden die üblichen satzungsgemäßen Tagesordnungspunkte abgehandelt. Nachdem Karlheinz Schäfer neben den bereits genannten Kommunalpolitikern auch Dirigent Gerd Prilipp und die Bläser der Kapelle begrüßt hatte, ließ er in seinem letzten Rechenschaftsbericht noch einmal ein erfolgreiches Vereinsjahr Revue passieren, zu dem neben vielen Auftritten bei befreundeten Vereinen wieder das Musikfest unter den Linden als ein Höhepunkt gehörte. Nachdem Dirigent Gerd Prilipp einen kurzen Rückblick gegeben hatte, folgten die Berichte der Schriftführerin Nicole Wagner sowie der Kassenbericht.

Nachdem die Kassenprüfer  einwandfreie finanzielle Verhältnisse bescheinigen konnten, nutzte Bürgermeister Klaus Schölch sein Grußwort um der Feuerwehrkapelle für ihr kulturelles Engagement im dörflichen Leben zu danken. Anschließend bat er die Vereinsmitglieder darum, den Vorstand zu entlasten.

Es folgen die Neuwahlen des Vorstands mit dem oben berichteten Generationswechsel. Nach zwei Jahrzehnten an der Spitze, in denen er eine sehr positive Entwicklung der Feuerwehrkapelle Waldkatzenbach verantwortete. Dabei war man insbesondere in der Ausbildung von Nachwuchsmusikern sehr aktiv und erfolgreich. Einstimmig wählten die Mitglieder Stefanie Schölch zur neuen Vorsitzenden der Feuerwehrkapelle. 2. Vorsitzender wurde wieder Gerhard Schölch. Auch Schriftführerin Nicole Wagner wurde in ihrem Amt bestätigt. Der bisherige Kassier Frank Deschner stand aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, weshalb die Versammlung Gerald Krause zum neuen Finanzchef wählten. Beisitzer bleiben Yvonne Krause und Michael Schölch. Als Chronistin gehört weiterhin Marietta Schölch dem Vorstand an.

In weitere Funktionen wurden Dieter Friedrich zum stellvertretenden Kassier, Madeleine Prilipp zur Notenwartin und Heiner Nuß und Werner Schölch zu Kassenprüfern gewählt.

Die neue Vorsitzende Stefanie Schölch dankte den Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen. Außerdem würdigte sie die Verdienste ihres Vorgängers Karlheinz Schäfer, der sich zwei Jahrzehnte lang mit ganzer Kraft für die Kapelle einsetzte.

Nach der Bekanntgabe fleißiger Probenbesucher und der Diskussion verschiedener Wünsche und Anträge beendete die neue Vorsitzende eine zügig durchgeführte Mitgliederversammlung.

091112 500 Neuer Vorstand der FWK Wakaba

Der neue Vorstand um die Vorsitzende Stefanie Schölch (Mitte). Dem Vereinsorgan gehören darüber hinaus 2. Vorsitzender Gerhard Schölch (re.), Kassier Gerald Krause (3.v.re.), Schriftführerin Nicole Wagner (3.v.li.), Chronistin Marietta Schölch (2.v.li.), Beisitzerin Yvonne Krause (li.) und Beisitzer Michael Schölch (2.v.re.) an. (Foto: Hofherr)

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