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Bernd Ebert als Vorsitzender wiedergewählt
Mosbach. (pm) In seiner Mitgliederversammlung wurde der Vorstand des Kreisseniorenrats satzungsgemäß neu gewählt. Der Vorsitzende Bernd Ebert begrüßte die anwesenden Mitglieder und einzelne Gäste, besonders den Leiter des Ehrenamtszentrums, Volker Noe. Er stellte das Jahresmotto des Kreisseniorenrats für 2026 vor. Es lautet „Mobilität ermöglicht Teilhabe“.
Die Mobilitätsangebote für Ältere sollen sozial gerecht sein und das Klima schonen. Die Angebote sollen Kinder, Familien und Senioren auffordern, nicht zu Hause sitzen zu bleiben. Unter dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ seien schon kleine Schritte besser als keine.
In der Folge ließ er in einem ausführlichen Tätigkeitsbericht das zurückliegende Jahr Revue passieren. Der Kreisseniorenrat bietet vierzehntägig drei feste Angebote an. Die mehr als dreißigköpfige Gruppe von Sängerinnen und Sängern trifft sich mit dem Dirigenten Kjell Pauling im Sängerheim im Stadtpark Mosbach. Im Mehrgenerationenhaus Mosbach treffen sich Ältere zum Kartenspielen und in einer Gesprächsrunde zur Konversation in englischer Sprache unter Anleitung von Barbara Beltle.
In Kooperation mit der Verkehrswacht Neckar-Odenwald-Kreis fand im September in Limbach ein Fahrtraining für ältere Autofahrer mit dem eigenen PKW statt. Es hat das Ziel, den Alltag mit dem Auto sicherer zu machen oder, wenn die Hürden zu groß werden, die Entscheidung zu unterstützen, auf das Fahren mit dem eigenen Auto zu verzichten.
Weil immer wieder Senioren am Telefon Opfer von Kriminellen werden, wurde im vergangenen Jahr wie in den zurückliegenden Jahren eine Veranstaltung mit dem Theater zur Kriminalprävention aus Ludwigsburg angeboten. In Zusammenarbeit mit der Kriminalprävention Mosbach und mit Unterstützung des Vereins „Sicherer Neckar-Odenwald“ wurde in Mosbach-Bergfeld dem dortigen Seniorentreff auf spielerisch dramatische Weise vorgeführt, wie die Kriminellen am Telefon vorgehen, um an das Geld der Opfer zu kommen.
Die Gesundheit älterer Menschen ist ein großes Anliegen des Kreisseniorenrates. Deshalb werden jährlich in Zusammenarbeit mit den DRK-Kreisverbänden Buchen und Mosbach jeweils ein Erste-Hilfe-Kurs für Senioren angeboten.
Der Kurs in Buchen war sehr gut besucht, der in Mosbach wurde vom dortigen Kreisverband in Eigenregie durchgeführt. In der Folge wurden Aufgaben und Veranstaltungen genannt, die für die Zusammenarbeit mit dem Landesseniorenrat Baden-Württemberg, dem Landratsamt und dem Verband der Metropolregion Rhein-Neckar stehen.
Der Vorsitzende dankte seinem Geschäftsführer Harald Wagner, der ehrenamtlich an zwei Vormittagen jede Woche das Seniorenbüro im Ehrenamtszentrum des Landratsamts besetzt. Weiter lobte er die gute Zusammenarbeit mit seinen Damen und Herren Vorstandskollegen, die sich zu insgesamt zehn Vorstandssitzungen getroffen haben.
Der Kreisseniorenrat wird für seine Arbeit vom Kreistag mit einem auskömmlichen Budget ausgestattet, was sich auch in einem positiven Rechnungsergebnis für das Jahr 2025 zeigte. Die Revisoren Ursula Geiger und Gerd Straub bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. So konnte zunächst der Schatzmeister Harald Wagner und dann der Vorstand einstimmig entlastet werden.
In der Vorstandswahl wurden alle Posten neu gewählt, und zwar Bernd Ebert (Ravenstein) als Vorsitzender, Dieter Linhart (Osterburken) als stellvertretender Vorsitzender, Harald Wagner (Mosbach) als Geschäftsführer und Schatzmeister, Birgit Bader (Mosbach) als Schriftführerin und Organisatorin des Kreisseniorentages, Johann Esterle (Mosbach) als Beirat, Dr. Helmut Dochnahl (Mosbach) als Beirat für Rechtsfragen, Lucia Bleienstein-Six (Binau) als Beirätin, Ursula Geiger (Rosenberg) und Lena Staubitz (Landratsamt) als Kassenprüferinnen.
Nach der Wahl stellte der Vorsitzende das Programm des Jahres 2026 mit Veranstaltungen, Projekten und Kooperationen vor.




