Internet-Empfang zu Hause

(Pixabay)

So wird er noch besser

Kennen Sie das? Gerade haben Sie sich die neueste Glasfaser-Verbindung geleistet und installiert und trotzdem ist das Internet alles andere als blitzschnell. Im zweiten Stock rödeln neue Seiten schon mal eine halbe Minute, bevor sie geladen haben, und im Keller ist völlig Sense. Das muss nicht sein: Hier gibt es Tipps, wie Sie dem Internet-Empfang bei sich zu Hause noch verbessern können.
Tipp 1: Guter Router
First things first: Um bestmöglichen Empfang in allen Räumen zu gewährleisten, müssen Sie den Router richtig aufstellen. Er sollte möglichst in der Mitte der Wohnung positioniert werden, zum Beispiel im Durchgangsraum. Bei einem mehrstöckigen Haus ist er am besten im mittleren Stockwerk aufgehoben. Dann reicht die Verbindung auch bis unters Dach. Auch an der Ausrichtung der Antennen kann herumgebastelt werden, bis das Ergebnis stimmt. Sie vermuten, dass mit der Schnelligkeit insgesamt etwas nicht stimmt? Prüfen Sie Ihr Netz auf einschlägigen Seiten für Internet-Speedtests.
Tipp 2: Netzwerk erweitern
Vor allem bei Einfamilienhäusern kann das Internet manchmal buchstäblich nicht durch Wände gehen. Starke Dämmung oder ähnliche Baukonstruktionen verschlechtern oder unterbrechen das Signal. Ein Access Point schafft Abhilfe, vor allem, wenn er per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden ist. Powerline-Adapter laufen über die Stromleitung und büßen Einiges an Geschwindigkeit ein, sind aber eine Alternative zu Access Points. Ein WLAN-Repeater ist übrigens auch ein cleveres Gerät, mit dem die Reichweite Ihres Routers verbessert werden kann. Einfach in die Steckdose eingesteckt kann er den Radius sogar verdoppeln.
Tipp 3: Nachbarn umgehen
Im Mehrfamilienhaus bekommen sich die unterschiedlichen Router in die Haare – die jeweiligen Signale behindern sich teilweise gegenseitig und sorgen für eine geminderte Verbindungsleistung. Schnelle Lösung: Den Router manuell so einstellen, dass er einen ungenutzten Kanal wählt, um seine Daten zu beziehen. Hilft das auch nichts, bleibt nur noch die Flucht nach Vorne: Im 5-GHz-Frequenzband ist genug Platz für friedliche Koexistenz mehrerer Parallel-Netzwerke.
Tipp 4: Funkstörungen den Kampf ansagen
Nicht nur die Router der Nachbarn können Ihrem schnellen Internet gefährlich werden. Auch Mikrowelle, Radio oder Bluetooth-Geräte sind Störenfriede, die bei Ihrer Verbindung dazwischenfunken. Denn auch sie laufen über das reguläre Frequenzband beziehungsweise senden Wellen aus, die den Betrieb stören. Achten Sie also darauf, dass Ihre Mikrowelle neuesten Standards entspricht und die Tür gut dicht hält – auch das könnte den Unterschied machen, ob Sie ewig buffern lassen oder ganz entspannt Casino online spielen und YouTube-Videos schauen.
Tipp 5: Auf zu neuen Anbietern
Sie haben alles versucht – doch scheinbar scheint Ihr lahmes Internet weder an den Nachbarn noch an antiken Mikrowellen oder zu viel Wohnraum zu liegen. In diesem Fall sollten Sie darüber nachdenken, den Anbieter zu wechseln. Wenn alle Stricke reißen, ist er daran schuld, dass Sie nicht so surfen können, wie Sie wollen. Das Gute ist: Beim Suchen nach einem Nachfolger entdeckt man oft bessere Angebote als die, auf die man sich jahrelang verlassen hat. Mit Wechselprämien oder kostenlosen Einstiegsmonaten machen viele Anbieter den Aufbruch an neue Ufer zudem verlockend. Testen Sie es aus und informieren Sie sich – denn langsames Internet muss nicht sein!

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