FFW Walldürn leidet unter Platzmangel

(Foto: pm)

CDU-Gemeinderatsfraktion informiert sich bei der Feuerwehr

Walldürn.  (pm) Im Feuerwehrgerätehaus Walldürn begrüßte der Fraktionsvorsitzende die Anwesenden zur Fraktionssitzung und freute sich auf die Begehung und den Austausch mit der Freiwilligen Feuerwehr.

„Die Feuerwehr ist eine wichtige Aufgabe der Stadt, in welche wir auch weiterhin investieren müssen, daher wollen wir vor Ort einen Blick hinter die Kulissen werfen“, so Berger. Er begrüßte hierfür den Stellvertretenden Stadtkommandanten und hauptberuflichen Atemschutzgerätewart Tobias Hauke, welcher die Fraktionsmitglieder im Voraus auf die einzuhaltenden Hygienemaßnahmen hinwies, ohne welche die Begehung nicht möglich gewesen wäre.

Bei der Begehung wurde schnell klar, dass das Feuerwehrgerätehaus in Walldürn, wie viele Feuerwehrgerätehäuser, in die Jahre gekommen ist und nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht. Die Fahrzeuge und das Einsatzmaterial sind in der Anzahl und Größe deutlich gewachsen, der Platz leider nicht mit. „Mit der technischen Ausstattung können wir als Feuerwehr zufrieden sein, aber Platz wird dringend benötigt“, so Hauke beim Blick in die Fahrzeughalle. Es geht jedoch weit über die Lagerkapazitäten der Fahrzeughalle hinaus. So fehlen beispielsweise Umkleideräume mit Trennung des sogenannten Schwarz-Weiß-Bereichs komplett und die Büroräumlichkeiten für die hauptberuflichen Gerätewarte, die Führung und Jugend sind völlig unterdimensioniert.

Weiter ging es mit der Begehung der Zentralen Atemschutzübungsanlage (ZAÜ) des Landkreises, welche seit 1988 von der Feuerwehr und der Stadt Walldürn betrieben wird. „Beim Blick in die Anlage wird noch einmal klar, wie wichtig und richtig es ist, dass der Neubau beschlossen wurde“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Uwe Berberich.

Dass im Anschluss an den Neubau der ZAÜ auch die Zentrale Atemschutzwerkstatt (ZAW) saniert werden muss zeigte sich beim Blick in die im Keller gelegenen Räumlichkeiten. Hier werden die Pressluftflaschen und Atemschutzgeräte der Feuerwehren und anderer Einrichtungen aus dem Landkreis und aus Nachbarkreisen befüllt und gewartet. „Wichtig ist hierbei auch eine vernünftige Lösung für die Anlieferung und Abholung des Materials sicherzustellen, was aktuell nur während der Dienstzeiten möglich ist“, führte Tobias Hauke aus.

„Das Ehrenamt ist für uns als CDU schon immer ein wichtiger Faktor und die Informationen mit dem Blick hinter die Kulissen bestärkt uns dabei, dass wir uns weiter für eine gut aufgestellte Feuerwehr einsetzen“ so Berger in seinem Dank beim Stellvertretenden Stadtkommandanten Tobias Hauke.
Im Anschluss an die Begehung und Diskussion beschäftigten sich die Mitglieder der CDU Fraktion mit den Themen der anstehenden Sitzungen und blickten auf die vergangene Zeit zurück.

Auch das Thema Corona und dessen Auswirkungen gingen an den Diskussionen nicht vorbei. Gerade mit Blick auf die vielen laufenden und anstehenden Maßnahmen ist es aktuell um so wichtiger einen klaren Fahrplan mit Weitblick zu haben und zu verfolgen. Es gilt die Situation und Entwicklung immer im Blick behalten und bei Bedarf entsprechend zu reagieren, dabei dürfen jedoch die Ziele und der Fahrplan nicht aus den Augen verloren werden.

Ein besonderer Dank ging zum Abschluss an Bürgermeister Markus Günther, mit der Bitte den Dank an die Verwaltung weiterzugeben. Die Verwaltung hat die Corona-Situation in Walldürn dank besonderer Kraftanstrengungen mit der nötigen Umsicht und Vernunft bewältigt. „Mit dieser Vernunft und Umsicht gilt es nun wieder zu einer sicher anderen, neuen Normalität zurück zu kehren“, so der Fraktionsvorsitzende.

Werbeanzeigen

Artikel teilen:

  • 1

Zum Weiterlesen:

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen