Für eine bunte, vielfältige und offene Gesellschaft und gegen Hass, Hetze und Demokratiefeindlichkeit ruft für Freitag das Aktionsbündnis für Demokratie und Menschenrechte. (Symbolbild – Frauke Riether/Pixabay)
Demo gegen Deportationspläne – „Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten“
Mosbach. (bd) Enorme Resonanz erfährt der Protest gegen rechtsextremistische Vertreibungspläne auch im Neckar-Odenwald-Kreis, für die am Freitag, 26. Januar, ab 18:00 Uhr, vom Aktionsbündnis für Demokratie und Menschenrechte angemeldete Demonstration rechnen die Veranstalter mit einer deutlich vierstelligen Teilnehmerzahl und damit der größten Demonstration im Kreis der letzten Jahrzehnte. Auch Busse mit Teilnehmer:innen aus dem Buchener Raum sind angekündigt.
Die von der Grünen Jugend, den Jungen Liberalen, den Jusos und der Jungen Union ausgehende Initiative findet Unterstützung nicht nur von Ihren Mutterparteien und dem Kreisverband der Freien Wähler, sondern auch durch zahlreiche zivilgesellschaftliche, kirchliche und soziale Organisationen wie der AWO Neckar-Odenwald, Caritas, Diakonie, Mosbach gegen Rechts, der KZ-Gedenkstätte Neckarelz, Herz statt Hetze, der Alevitischen Gemeinde und des DGB, der evangelischen Kirche, DEHOGA und dem Klimabündnis Neckar-Odenwald.
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Die Demonstration startet am 26. Januar um 18 Uhr am TÜV – Gelände (A. Gmeinder Str. 29, beim Bahnhof Mosbach – West), von wo aus die Teilnehmer:innen zum Marktplatz ziehen. Bei der Abschlusskundgebung werden neben OB Julian Stipp, Dorothee Roos (KZ-Gedenkstätte) und Dekan Folkhardt Krall auch u.a. Dr. Björn-Christian Kleih (1. Landesbeamter des Neckar-Odenwald-Kreises), Altenpfleger Ahmed Al-Sadooni sowie die Schülerinnen Melina Alpantakis , Leonie Schwibbe und Leni Wendt das Wort zur Verteidigung von Demokratie und Menschenrechten ergreifen, auch Vertreterinnen von CDU, FDP, Freien Wählern, Grünen und SPD werden einen Beitrag leisten.
Das Organisationsteam, das auch eine Bewirtung mit Warmgetränken bereit hält, ist vom bisherigen Zuspruch begeistert und sicher, dass am Freitag ein „bedeutendes regionales Signal gegen populistische und menschenverachtende Bewegungen“ gesetzt wird.
