In Wasserschlacht der erste Dreier

SV Schefflenz – SC Oberschefflenz   2:0  (0:0)

Schefflenz. (ck) Endlich gelang der SV Schefflenz der erste Dreier der Saison. Im Derby gegen die Nachbarn aus Oberschefflenz war man im „Wasserball“ die bessere Mannschaft und konnte danach das Oktoberfest der SVS richtig genießen. Unter Strich auch ein verdienter Sieg für das Team der SVS.

Gleich zu Beginn eine Schrecksekunde für die SVS. Nach Ballverlust im Mittelfeld ging es schnell Richtung SVS-Gehäuse und Colakoglu stand blank vor Keeper Alexander Wetterich, doch verzog deutlich beim Abschluss. Danach kam die SVS besser ins Spiel und hatte im Mittelfeld ein Übergewicht. Nach Eckball für die SVS köpfte Matthias Lang am Kasten vorbei und bei Schüssen von Anton Werner und Marcel Amler war SCO-Keeper Teicht zur Stelle. In der 35. Spielminute lud man die Gäste mal wieder ein. Nach Freistoss für die SVS in die Füße des Gegners lief Scialpi an Keeper Wetterich vorbei, doch aus spitzem Winkel ging sein Heber an die Querlatte. Im direkten Gegenzug verzog Anton Werner nach schönem Spielzug knapp. So blieb es in einem guten und interessanten Spiel 0:0.

Nach dem Seitenwechsel drückte die SVS auf das gegnerische Tor, doch zuerst blieben klare Möglichkeiten aus. Nach rund 20 Minuten die große Möglichkeit für die SVS die ersehnte Führung zu erzielen. Nach gutem Zuspiel war Sören Winter durchgebrochen, spielte SCO-Keeper Teicht aus, er passte zurück zu Florian Kircher, doch Teufelskerl Teicht konnte den Schuss noch abwehren. Dann setzte der große Regen ein und das Spielfeld wurde von Minute zu Minute schwerer zu bespielen. In der 75. Spielminute die Führung für die SVS. Nach Flanke von Anton Werner konnten die Gäste den Ball nicht entscheidend klären und Sören Winter vollstreckte zum 1:0. Danach war nur noch Wasserschlacht angesagt. Der Ball blieb nur noch in den Pfützen liegen und es konnte kaum noch Fussball gespielt werden. Zweimal hatte man die Möglichkeit zur Entscheidung, doch Teicht war immer wieder zur Stelle. Als es dann auch noch anfing zu blitzen unterbrach der Schiedsrichter acht Minuten vor Ende. Nach einer viertel Stunde Pause ging es dann weiter. Fußball konnte weiterhin nicht gespielt werden und so ging die Wasserschlacht in die letzen Minuten. In der 89. Spielminute die  Erlösung für die SVS. Jürgen Kilitschawyj setzte zum Sololauf gegen mehrere Gegenspieler an, seinen Schuss konnte Teicht noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Florian Kircher hatte er keine Möglichkeit mehr und es stand 2:0. Danach noch eine Möglichkeit der SCO per Freistoß, dann beendete der Schiedsrichter die Partie und die SVS hatte erst mal in dieser Saison Grund zum Feiern. 

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