Heimatverein zieht positive Bilanz

17765977461695.png
17765977461695.png

(Foto: privat)

Hettigenbeuern. (hsd) Der Heimatverein Hettigenbeuern hat bei seiner Generalversammlung am Freitag eine durchweg positive Bilanz für das Berichtsjahr 2025 gezogen. Die Tätigkeitsberichte der Vorstandschaft zeigten ein aktives und lebendiges Vereinsjahr.

Heimat als gelebte Gemeinschaft

Vorsitzender Manfred Lauer beschrieb Heimat als einen Ort des Wohlfühlens und des Miteinanders. Er betonte die Bedeutung des Ehrenamts für die Dorfgemeinschaft und verwies auf die wichtige Rolle des Vereins bei der Pflege von Heimat-, Orts- und Naturlandschaftsgeschichte. Seit 24 Jahren verstehe sich der Heimatverein als Bewahrer regionaler Identität.

Rückblick auf ein aktives Vereinsjahr

Im vergangenen Jahr organisierte der Verein zahlreiche Veranstaltungen. Besonders hervorgehoben wurden der Ausflug zur Stutenmilchfarm in Waldbrunn sowie der Mundartabend mit Roland Grimm, Peter Schlär, Thomas Eck und Peter Süssenbach. Für den 3. Oktober ist zudem eine Most- und Vesperwanderung geplant.

Schriftführerin Helga Schwab-Dörzenbach berichtete unter anderem von der Teilnahme einer Heddebörmer Gruppe am Marsch des „Hellen Haufens“ nach Amorbach sowie am historischen Spektakel vor Ort. Auch die Radtour über Hainstadt und Walldürn nach Amorbach sei gut angekommen. Der Verein zählt derzeit 53 Mitglieder.

Kassier Bernhard Stuhl legte die Finanzzahlen vor. Die Kassenprüfer Thomas Eck und Michael Stumpf bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Ortsvorsteher Norbert Meixner würdigte den Heimatverein als unverzichtbaren Bestandteil des Vereinslebens im Morretal und übermittelte die Grüße der örtlichen Vereine. Günther Müller dankte Manfred Lauer im Namen der Vorstandschaft für seinen großen Einsatz.

Vortrag über richtiges Handeln im Notfall

Im Anschluss an die Tagesordnung hielt Priv.-Doz. Dr. med. Harald Genzwürker den Vortrag „Im Notfall richtig handeln – das kann Leben retten!“. Er erläuterte anschaulich die Notarztstruktur im Neckar-Odenwald-Kreis, die Bedeutung der Helfer vor Ort und das Projekt „Rettung aus der Dose“.

Sein zentrales Anliegen war, im Notfall nicht zu zögern, sondern zu handeln. Die einfache Regel „Prüfen – rufen – drücken“ stellte er als Grundlage der Ersten Hilfe vor. Dabei erklärte er die Überlebenskette, den Notruf 112 und die sofortige Herzdruckmassage. Auch den Einsatz eines Defibrillators zeigte er praxisnah. Im Kreis stehen derzeit 324 Defibrillator-Standorte zur Verfügung.

Am Ende konnten die Anwesenden das Gelernte an einer Übungspuppe direkt anwenden. Vorsitzender Manfred Lauer dankte dem Referenten für den informativen Vortrag und würdigte dessen Einsatz in der Notfallmedizin.

Werbung

Umwelt

Von Interesse