Falsche Waffenkontrolleure unterwegs

BF148241 63A6 44A6 B5A2 462B2DDF858D
Symbolbild - Sonstiges

Immer nach Dienstausweis fragen

Mosbach. (lra) In den vergangenen Wochen wurden aus verschiedenen Landkreisen wiederholt Fälle bekannt, in denen unbekannte Männer als Waffenkontrolleure der Stadt oder des Landkreises auftraten und vorgaben, im Auftrag der Waffenbehörde unterwegs zu sein. Tatsächlich haben sich diese falschen Kontrolleure jedoch offensichtlich weniger für die Waffenaufbewahrung als für mögliche Zugänge zum Gebäude und vorhandene Türschlösser interessiert.

Die Waffenbehörde des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass deren Mitarbeiter stets mit gültigen Dienstausweisen unterwegs sind und die zu kontrollierenden Waffenbesitzer diesen auch verlangen sollten. Denn tatsächlich sind nach den Verschärfungen des Waffenrechts der vergangenen Jahre die Waffenbehörden verpflichtet, alle Besitzer von genehmigungspflichtigen Waffen auch unangekündigt durch Vor-Ort-Besuche auf die ordnungsgemäße Aufbewahrung von Waffen und Munition hin zu überprüfen. Die Kontrolleure des Landratsamtes sind allerdings grundsätzlich zu zweit unterwegs und kontrollieren ausschließlich das Waffenaufbewahrungsbehältnis, also den Waffenschrank, und die dort aufbewahrten Waffen und Munition sowie die bei der Behörde registrierten Waffen.

Bei Zweifel über die Kontrolleure kann deren Kontrollberechtigung und Identität beim Fachdienst Waffenrecht des Landratsamtes unter 06261 84 1730 nachgefragt werden. Verdachtsfälle sollten unverzüglich der Waffenbehörde unter der vorgenannten Telefonnummer für den Bereich Mosbach oder unter der Telefonnummer 06281 5212 1459 für den Bereich Buchen oder der Polizei gemeldet werden.

Werbung

Umwelt

Von Interesse

Rückblick und Ausblick für Waldbrunn
Gesellschaft

Rückblick und Ausblick für Waldbrunn

Der Neujahrsempfang der Gemeinde fand auch in diesem Jahr in feierlichem Rahmen in der Turnhalle beim Winterhauch-KinderCampus statt. Den Auftakt gestalteten die Sternsinger, die bereits in den vergangenen Tagen, bei eisigen Temperaturen, auf verschneiten Wegen in dem Waldbrunner Ortsteilen unterwegs waren, um Spenden gegen Kinderarbeit zu sammeln.

[…]