Eberbach: Kahlschlag bei Eaton abgewendet

Betriebsparteien und IG Metall einigen sich mit CEAG auf einen Interessensausgleich und Sozialplan

(igm) In den seit Februar andauernden Gesprächen über die Personal-Anpassung bei Eaton in Eberbach wurde laut IG Metall im Juli ein Ergebnis erzielt. Wichtigster Faktor der Verhandlungen ist die deutliche Reduzierung der abzubauenden Arbeitsplätze.


Von den geplanten 59 Beschäftigten in Eberbach konnten etliche Stellen gesichert werden, so dass es jetzt 22 Arbeitsplätze sind die wegfallen. Hierfür wurde ein Sozialplan abgeschlossen, der auf dem in der Region etablierten Niveau der Metall- und Elektroindustrie liegt. Zudem wird eine Transfergesellschaft eingerichtet.

Gerd Balles, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats bei CEAG zeigte sich mit dem Ergebnis weitestgehend zufrieden. „Wir konnten die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern“, so der Vorsitzende. „Uns war Sorgfalt wichtiger als ein schneller, von Rendite getriebener Personalabbau“, sagt Michael Seis von der IG Metall.

„Mit dem gefunden Ergebnis haben wir unseren Zielen Sorge getragen eine Fabrik zu erhalten, die personell wie bei den Produkten und der Entwicklung zukunftsfähig ist“, sagten die beiden Arbeitnehmervertreter nach Unterzeichnung der Papiere.

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