„Hier lasst uns Hütten bauen“

Lesedauer 2 Minuten
Wir bleiben für Sie am Ball, spendieren Sie uns dafür einen Kaffee!

Auf der Waldbrunner Höhe gab es keine Beanstandungen. Davon überzeugten sich (v.li.) Ortsvorsteher Ulrich Schaffer, Andreas Hecht (Vermessungsbüro Schwing& Dr. Neureither), Karin Bicola und Guido Lysiak (Ingenieurbüro IFK), Bürgermeister Markus Haas, Lothar Breitenbach (LBBW Immobilien Kommunalentwicklung), Martin Grimm (Bauamt Gemeinde Waldbrunn), Christoph Reuter (Polier Fa. Wolff & Müller) und Philipp Schaible (Bauleiter Fa. Wolff & Müller). (Foto: Hofherr)

Zweiter Bauabschnitt im Gewerbegebiet Waldbrunner Höhe in Oberdielbach und Wohngebiet Wilhelmstraße-Erweiterung abgenommen

Waldbrunn.  Dieser Tage nahmen Waldbrunns Bürgermeister Markus Haas und Bauamtsleiter Martin Grimm die Endabnahmen des zweiten Bauabschnittes im Gewerbegebiet „Waldbrunner Höhe“ im Ortsteil Oberdielbach sowie im Wohngebiet „Wilhelmstraße-Erweiterung“ vor und freuten sich über eine mängelfreie wie gestalterisch gelungene Ausführung der Arbeiten.

In Rekordzeit wuchs das bereits bestehende Gewerbegebiet „Waldbrunner Höhe“ im nun fertig gestellten zweiten Bauabschnitt um satte 2,90 Hektar (ha). Seit dem ersten Spatenstich Anfang März (wir berichteten) und mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 1,25 Mio. Euro entstanden dort acht Gewerbe- und drei Mischgebiets-Bauplätze mit insgesamt 2,33 ha Bauplatzfläche sowie 0,45 ha Straßen- und Grünfläche.

Besonders erfreulich für die Gemeinde ist die rasche Ansiedelung eines Zustellstützpunkts der Deutschen Post AG/DHL (wir berichteten), eines Holztransportunternehmens, eines Garten- und Landschaftsbauers, eines Maschinebauunternehmens und eines Gewerbes zur Produktion und Handel mit Weihnachtsbäumen.

„Die Ansiedlung der Gewerbebetriebe schafft Arbeitsplätze und steigert die Attraktivität unserer Gemeinde“, stellt Bürgermeister Haas fest und ließ die Anwesenden wissen, dass fünf weitere Grundstücke bereits reserviert seien und zwei weitere Bewerber auf der Warteliste stünden.

Ausschlaggebend für die rekordverdächtige Ausführung seien das Projektmanagement des Erschließungsträgers Kommunalentwicklung GmbH (KE) aus Karlsruhe, die zuverlässige Arbeit des Vermessungsbüros Schwing & Dr. Neureither aus Mosbach, die belastbare Planung des Ingenieurbüros für Kommunalplanung (IFK) ebenfalls aus Mosbach und die zeitliche Punktlandung durch die ausführende Baufirma Wolff & Müller GmbH & Co. KG aus Waldenburg, erläuterte Bauamtsleiter Martin Grimm.

Im Falle der größten Ansiedlung, des Zustellstützpunkts der Deutschen Post AG/DHL, ermöglicht dieses hervorragende Zusammenspiel zeitnah in die Verhandlungen zwischen Gemeinde und Konzern einzusteigen. Durch die erfreuliche Kooperation bei der Erschließung könne Waldbrunn dem Global Player genau zum richtigen Zeitpunkt
das passenden Baugrundstück anbieten. Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Telekom verfüge die Waldbrunner Höhe modernster Infrastruktur im Bereich der Informationstechnologie, wurde doch bereits im März der Glasfaseranschluss realisiert (wir berichteten), ergänzt Bürgermeister Haas.

Baugebiet „Wilhelmstraße-Erweiterung“

Ebenso gut lief die Erschließung des kleinen Baugebietes „Wilhelmstraße-Erweiterung“ im Ortsteil Weisbach, wo mit einem Investitionsvolumen von rd. 350.000 Euro und einer Gesamtfläche von 0,53 ha in kürzester Bauzeit fünf Wohnbauplätze mit einer durchschnittlichen Größe von ca. 750 m² entstanden sind. 0,37 ha fallen dabei auf die Baufläche, 0,16 ha auf Straßen- und Grünflächen.

Vier Bauplätze wurde bereits veräußert, ein Grundstück ist reserviert und drei weitere Bewerber stehen auf der Warteliste, so Christoph Mechler vom Liegenschaftsamt der Gemeinde. „Die Nachfrage nach Wohnbaugrund ist enorm groß. Wir sind daher froh, dass wir jungen Familien und anderen Bauwilligen die Möglichkeit geben können, sich bei uns in Waldbrunn niederzulassen“, zeigt sich Bürgermeister Haas auch hier erfreut.

Sein Dank galt in Weisbach der ausführenden Firma HLT Bau GmbH aus Neckargerach und dem Vermessungsbüro Schwing & Dr. Neureither sowie dem Ingenieurbüro für Kommunalplanung (IFK).

Abschließend dankte Bürgermeister Haas allen Akteuren für die hervorragende Arbeit. Allen Bauherren wünschte er mit einem biblischen Zitat aus dem Matthäus-Evangelium „Hier ist gut sein, hier lasst uns Hütten bauen“ viel Glück und Erfolg bei ihren Bauvorhaben.

Auch in Weisbach im Baugebiet Wilhelmstraße-Erweiterung fanden (v.li.) Andreas Hecht (Vermessungsbüro Schwing& Dr. Neureither, Ortsvorsteher Heinz-Dieter Ihrig, Sven Hacker (Ingenieurbüro IFK), Dirk Johmann und Christopher Lauber (Baufirma HLT), Bürgermeister Markus Haas und Martin Grimm (Bauamt Waldbrunn) keine Mängel. (Foto: Hofherr)

Ab sofort erhalten Sie unsere Schlagzeilen unmittelbar nach der Veröffentlichung per Telegram auf Ihr  Smartphone bzw. Tablet. Unter dem Link t.me/NOKZEIT können Sie den Telegram-Kanal kostenlos abonnieren.

Zum Weiterlesen: