Metropolregion zu Gast in Mosbach

Verbandsdirektor Ralph Schlusche (li.) im Vier-Augen-Gespräch bei Oberbürgermeister Michael Jann (Foto: SVM)

Mosbach. Den im vergangenen Jahr neu gewählten Direktor des Verbands Region Rhein-Neckar (VRRN) Ralph Schlusche begrüßte Oberbürgermeister Michael Jann dieser Tage im Mosbacher Rathaus. Schlusche steht der Verbandsverwaltung mit Sitz in Mannheim vor und fungiert als Geschäftsführer der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH.

Der VRRN ist das „Verwaltungsorgan“ der Metropolregion Rhein-Neckar, die sich auf Teile der drei Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg (Stadtkreise Heidelberg und Mannheim, Rhein-Neckar-Kreis sowie Neckar-Odenwald-Kreis), erstreckt. Zur primären Aufgabe des Verbands gehört die Förderung der Region, hierzu nimmt er grenzüberschreitend die Aufgaben der Raumordnung, der Regionalplanung und der Regionalentwicklung wahr. Der VRRN hat Trägerschafts- und Koordinierungsaufgaben in den regionalbedeutsamen Bereichen wie z.B. Wirtschaftsförderung, Messen und Tourismusmarketing, er hat Koordinationsfunktion bei Verkehrsplanung und –management und Energieversorgung, ist regional-politischer Meinungsbildner, Botschafter für wirtschaftliche Belange in den politischen Gremien und vermittelt im Gegenzug der Wirtschaft die politischen Aspekte regionalen Handelns. Außerdem arbeitet der Verband eng mit den drei IHKs und dem Verein Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar zusammen.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Metropolregion zu Gast in Mosbach“ url=“//www.nokzeit.de/?p=8969″] In ihrem Vier-Augen-Gespräch konnten sich Mosbachs Oberbürgermeister Jann und VRRN-Verbandsdirektor Schlusche über wichtige Themen mit örtlichem Belang austauschen. Ganz oben auf der Themenliste stand die Verkehrsanbindung auf regionaler Ebene, insbesondere die weitere Entwicklung bei der B 292 / Mosbach Richtung Sinsheim (Anbindung an A 6) sowie der B 27 in Richtung Neckarsulm/Heilbronn. Großen Wert legten beide Gesprächspartner außerdem auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit bei der Fortschreibung des Regionalplans, welcher die Vorgaben für die bauliche Entwicklung von Gewerbe und Wohnen setzt. Hier wird man sich künftig insbesondere im Hinblick auf die demografische Entwicklung verstärkt Gedanken machen müssen. Letzter großer Themenblock war die sogenannte Konversion –sprich Umnutzung brach liegender Bundeswehrimmobilien – nach Abzug der militärischen Nutzungen.

Bekanntermaßen ist die Aufgabe von Bundeswehr- und Armeestandorten nicht nur in Mosbach ein gewichtiges Thema, reihum sind Städte wie Heidelberg, Mannheim oder Schwetzingen betroffen. Immer wieder sorgen neue Reformpläne der Bundeswehr auch in Neckarzimmern, Walldürn oder Hardheim für banges Warten.

Wichtig ist es, an allen – insbesondere auch den ländlich gelegenen – Standorten für eine angemessene Nachnutzung und Ausgleich der Verluste Sorge zu tragen. Einig in diesen wichtigen Punkten verabschiedeten sich Schlusche und Jann auf ein baldiges erneutes Treffen zum Meinungsaustausch.

Unsere News jetzt auch einmal täglich per Mail

© www.NOKZEIT.de



Artikel empfehlen: