100. Internationaler Frauentag

Über Marken, Gene und Hormone

Regina Stämpfli, scharfsinnige Schweizer Politologin und Kolumnistin, wird beim 100. Internationalen Frauentag, der für den Neckar-Odenwald-Kreis am Freitag, 11. März in Mosbach begangen wird, als Gastrednerin auftreten. Auf ihre humorvoll vorgetragene Thesen darf man gespannt sein. (Foto: LRA)

Neckar-Odenwald-Kreis/Mosbach. Der kurz „Internationaler Frauentag“ genannte „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ wird weltweit von Frauenorganisationen am oder um den 8. März begangen. Er entstand 2011 in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Am Freitag, 11. März wird auch im Neckar-Odenwald-Kreis der 100. Internationale Frauentag begangen: ab 18 Uhr in der Mosbacher Ludwig-Erhard-Schule (Im Katzenhorn 1) und mit Dr. Regula Stämpfli, Politologin und Philosophin aus Bern/Brüssel als Referentin.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“100. Internationaler Frauentag“ url=“//www.nokzeit.de/?p=9485″] Landrat Dr. Achim Brötel wird die Gäste zu dieser Jubiläumsveranstaltung begrüßen, bevor Regula Stämpfli eine spannende Analyse mit dem Titel „Außen Prada – innen leer?“ vorstellen wird. „Wenn Marken, Gene, Hormone sprechen, verstummen die Menschen“, behauptet die studierte Historikerin, Staatsrechtlerin und Politikwissenschaftlerin, die eine gefragte Kommentatorin und Kolumnistin zu politischen Themen ist, Lehraufträge hat und Mitglied in verschiedensten wichtigen Gremien ist. Den Bezug zur Basis hat die Metzgerstochter, die verheiratet ist und drei Söhne im schulpflichtigen Alter hat, schon allein aufgrund ihrer familiären Situation aber dennoch nicht verloren. Und so dürfen sich die Gäste auf eine durchaus witzige Standortbestimmung freuen. „Frauen in Deutschland sind stark, arbeiten ununterbrochen, sind präsent, werden in den Medien und von sich selbst aber oft als vernachlässigbar behandelt“, so eine weitere These der Schweizerin, die es ganz sicher zu hinterfragen gilt.

Adelheid Knoll, die Beauftragte für Chancengleichheit im Landkreis, wird die Schlussworte sprechen. Sowohl für eine musikalische Umrahmung als auch für die Bewirtung durch das Bistro der Ludwig-Erhard-Schule ist gesorgt bei dieser Veranstaltung, zu der der Landrat und Adelheid Knoll einladen und die der DGB Nordbaden unterstützt. Um eine Anmeldung unter der Telefonnummer 06261/91870 oder per Mail unter freiwilligenzentrum@neckar-odenwald-kreis.de bis spätestens 4. März wird gebeten.

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