Defekt erzwingt Rennaufgabe

Doppeltes Pech beim Poison-Cup in Adenau

(Foto: Thomas Sepp)

Waldbrunn. Beim zweiten Lauf zum rheinland-pfälzischen Poison-Cup musste Alessandro Sepp vom VfR Waldkatzenbach gleich doppeltes Pech wegstecken.

Nach einem guten Start am fast 700 Meter langen Anstieg auf der MTB Strecke in Adenau (Eifel) reihte sich der Winterhauchbiker in einer zehnköpfigen Gruppe ein. Bei eisigen Temperaturen und leichtem Schneefall waren Teile der Strecke völlig aufgeweicht und zum Teil nicht ganz ungefährlich. Auch im technisch schwierigsten Teil der Strecke blieb diese Gruppe zusammen. Dabei wollte der Odenwälder den Fehler von Ochtendung, als er die Runde zu schnell anging, nicht wiederholen. Zu Beginn der zweiten Runde verlor Alessandro Sepp Luft am Vorderreifen, sodass ein Wechsel notwendig wurde. Dadurch verlor er jedoch über 30 Sekunden auf die Konkurrenz, weshalb keine Spitzenplatzierung mehr drin war. In der Gesamtwertung zählte aber jeder Punkt und so kämpfte der Mountainbiker vom Katzenbuckel um jeden Meter. Doch an diesem Tag hatte sich alles gegen den VfR-Starter verschworen, klemmte sich doch auf einem Trail ein Ast ins Schaltwerk. Dabei riss das sogenannte Schaltauge ab und machte das Bike unbrauchbar.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Defekt erzwingt Rennaufgabe “ url=“//www.nokzeit.de/?p=9530″] Alessandro Sepp musste das Rennen beenden und den Weg ins Ziel zu Fuß bewältigen. „Wenigsten konnte ich bei dem Marsch durch den Wald einen Teil meines Frusts abreagieren,“ so der enttäuschte Nachwuchsfahrer aus Waldbrunn. Das Rennen gewann Ben Zwiehoff vom Team Bergamont.

Nun hofft der junge Sportler auf mehr Gück beim kommenden Rennen in Kottenheim, steht er in der Gesamtwertung doch nun schon unter Zugzwang.

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