Die LINKE – Burkhard Malotke

Der Mosbacher Burkhard Malotke kandidiert für die LINKEN. (Foto: privat)

Neckar-Odenwald-Kreis. Am 27. März 2011 wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Auch NOKZEIT will seine Leser umfassend über die Wahl, die Parteien und die Direktkandidaten im Neckar-Odenwald-Kreis informieren.

Aus diesem Grund haben wir eine Sonderseite eingerichtet. Darüber hinaus haben wir die Kandidaten angeschrieben und angeboten, sich in unserem Magazin den Wählern vorzustellen. Der Form und der Länge des Beitrags wurden dabei keine Grenzen gesetzt. Auch Fotos, Audiodateien, Videoclips usw. finden Raum sofern gewünscht. Außer NPD und REP, die für eine rassistische und undemokratische Politik der Ausgrenzung stehen, erhielten alle Direktkandidaten eine Einladung zur Vorstellung.

Wir werden die Beiträge in der Reihenfolge Ihres Eingangs veröffentlichen. Den Auftakt macht heute Burkhard Malotke (DIE LINKE):

Zu meiner Kandidatur

Liebe Wählerinnen und Wähler,
die Wirtschafts- und Finanzkrise ist nicht vorbei, obwohl deren Hauptverantwortliche heute wegen neuer Wachstumszahlen jubeln und weiter zocken. Die Kredite und Schulden sollen die Menschen durch Sozialabbau und Lohnverzicht bezahlen. Das lehnt DIE LINKE ab! Die Schuldigen und Krisengewinnler müssen zur Kasse gebeten werden! Wir wollen, dass in bessere Bildung und Gesundheitsversorgung investiert wird. Gerade an den Beispielen Schulen – Werkrealschule – und Krankenhäuser – hohe Verschuldung, riskante „Sanierungskonzepte – wird deutlich, dass die Meinungen der Betroffenen von den „Entscheidern“ im Land- und Kreistag nicht berücksichtig, ignoriert werden. Damit das anders wird, bitte ich Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bei der Wahl!

Ihr Burkhard Malotke

Persönliches
Mein Name ist Burkhard Malotke, geboren am 7. Juli 1953, aufgewachsen in Göttingen, seit 1986 im NOK im Neckar-Odenwald-Kreis Berufsberater, verheiratet, vier erwachsene Kinder. Während der Lehre als Energieelektroniker Engagement in der IG-Metall und Jugendvertreter bei BBC-Mannheim. Nach Ausbildung und praktischer Arbeit Studium der Energietechnik, anschließend in Planung und Anlagenbau im In- und Ausland tätig. Zweites Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Hochschule des Bundes, aktiv als Studenten- und Personalvertreter. Nach Studienabschluss Berufsberater und zeitweise Personalvertreter. Mitglied der LINKEN seit ihrer Gründung und Mitglied bei Attac. Bei ver.di im Bezirksfachbereichsvorstand, bei „Soziale Sicherung“ und im Landesbeamtenausschuss. Vorsitzender des DGB-Ortskartells Mosbach. In meinem Kreis war ich 2005 Bundestagskandidat für DIE LINKE, jetzt wurde ich zum Kandidaten für die Landtagswahl gewählt.

Infos im Internet:
www.dielinke-in-den-landtag.de

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10 Kommentare

  1. Mich wundert, daß man die REP nicht zu Wort kommen lässt, während ein Vertreter der linksextremistischen und verfassungsfeindlichen Linken hier seine Parolen kundtun darf. Ewiggestrige gibt es scheinbar noch immer

    • Christian muß es ja wissen, nur ewig gestrige kennen sich da aus. Meines Wissens ist DIE LINKE die jüngste Partei im Bundestag!

    • weder die Linke noch die Nazis dürften sich hier vorstellen, wenn diese Website politisch neutral sein will. es ist nämlich üblich, daß nur parteien zu wort kommen, die im landtag vertreten sind. wenn man die linke erlaubt, dann müßte man auch alle anderen parteien erlauben, die für den landtag kandidieren. daß die linke im bundestag sitzt, ist kein argument, weil es eben eine landtagswahl ist.

  2. Also Christian und Martin D. bestimmen wer sich in unserer demokratischen Gesellschaft im Wahlkampf äußern darf?
    Eine Kultusministerin und Professorin an der Bundeswehrhochschule bestimmt wie und wo Schüler sich eine eigene Meinung bilden dürfen? Meine Bild von Demokratie ist
    d a s nicht!

    • vielleicht solltest du nochmal meinen beitrag durchlesen. an welcher stelle bestimme ich etwas? ich lege nur dar, was eine neutrales vorgehen wäre, nämlich nur die im landtag vertretenen parteien einzubeziehen. jeder, der sich ein bißchen politisch auskennt, weiß das.

  3. So, so, Du kennst dich aus! Jeder weiß, dass „Üblich“ eine willkürliche Festlegung
    und damit Willkür ist. Vielleicht liest Du dir deinen Beitrag selbst noch einmal durch.

  4. Hallo,

    das Thema Krankenhaus-Verkauf, das auch im NOK schnell akut werden kann, ist für die Bürger wichtig!
    Der Landkreis Rottweil verkauft seine beiden Krankenhäuser, eines soll geschlossen werden, also Arbeitslose und schlechtere Versorgung der Bevölkerung!
    Mit großer Sicherheit steht das Thema auch im NOK an, wenn bei den Kreiskrankenhäusern noch mehr Defizite entstehen.
    Entscheidungenwerden nach Kassenlage auch gegen die Interessen der Bevölkerung getroffen. DIE LINKE setzt sich für Mitsprache und die Interessen der Bevölkerung ein! Deshalb werben wir um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger!

    Das sind die Folgen von kurzsichtigen Entscheidungen und langjähriger Unterfinanzierung durch das Land und seine Mappus-Partei. Die letzte Entscheidung des Kreistages NOK war kein Beitrag Probleme zu lösen!

    • Herr Malotke,

      so wie Sie an die Sache „Krankenhaus-Verkauf“ herangehen, kann ich Ihnen außer im Thema „Wahlkampf-Machen“ nicht folgen.

      1. Wir sind nicht im Landkreis Rottweil und der NOK hat die Neckar-Odenwald-Kliniken nicht verkauft (auch wenn er es bestimmt könnte… da weiß ich aber nichts davon). Wie es in den nächsten Jahren aussehen wird, weiß keiner. Durch das neue Shunt-Zentrum in Mosbach wird bestimmt ein Plus erzielt, vor kurzem konnte man lesen, dass 10 Mio € für den Neu-Anbau am Buchener Standort investiert werden (von Seiten der jetzigen Regierung). Am Standort Mosbach selbst wurde in den letzten Jahren und wird in den kommenden Jahren ebenfalls investiert. Dass dadurch auch Schulden entstehen, ist jedem Häuslebauer klar.
      Aber gerade durch diese Investitionen kann der NOK mit seinen Kliniken konkurrenzfähig bleiben.

      2. Gegen welches Interesse der BürgerInnen hat denn der Kreistag entschieden? Wie, glauben Sie, würden die Neckar-Odenwälder abstimmen, wenn Sie die Wahl hätten? „Sollen wir einen Zuschuss von 10 Mio € annehmen, damit wir das Buchener Krankenhaus umbauen können? Ja – Nein“… wie würde denn die Entscheidung ausfallen?

      Gar nicht so leicht, oder?

      • Jedenfalls war ich bei der Kreistagssitzung dabei, als die Thematik behandelt wurde. Das Shunt-Zentrum wird ökonomisch völlig überbewertet, über die Anhäufung von Schulden haben sie scheinbar noch gar nichts gehört.
        Der NOK bewegt sich nach meiner Ansicht auf sehr dünnem Eis. Die 10 Millioen € für das Krankenhaus Buchen sind absolut notwendig und werden von mir positiv bewertet. Das ändert aber nichts daran, dass das Land die Krankenhausfinanzierung seit Jahren vernachlässigt hat. Warum die Mappus-Regierung im Wahljahr plötzlich die Spendierhosen anhat, kann sich jeder denken!

      • Auch ich war bei der Kreistagssitzung.
        Ich erlebte eine engagierte Diskussion der verschiedenen Fraktionen zum Thema.
        Auch innerhalb der verschiedenen Parteien wurde – so ist es mir aufgefallen – kontrovers diskutiert.

        Ich weiß ja nicht, ob Sie in den letzten Jahren immer wieder mal am Mosbacher Krankenhaus waren. Ich musste leider öfter dorthin und konnte den Fortschritt dort aufmerksam verfolgen. Es wurde dort nicht erst seit einem halben Jahr gebaut, investiert, sich Gedanken gemacht, wie man eine optimale Versorgung erreichen kann… Der Kreis und im Zuge dessen auch das Land haben kräftig investiert. Und das nicht erst seit gestern, weil eben Wahlen sind, sondern weil die NOK-Kliniken zukunftsfähig sind.

        Dass das Gesundheitssystem immer komplizierter wird, und dass man sich daher auch im NOK nach weiteren Geldquellen umschauen muss, ist für jemanden, der die (Lokal)politik verfolgt, einsichtig.
        Dass das Shunt-Zentrum sich nun hier angesiedelt hat, sehe ich als großen Gewinn für unsere Region. Und wenn im Jahr nur 10000€ als Gewinn übrig bleiben sollten, sind das 10000€ die wir BürgerInnen des NOK nicht selbst zu tragen haben. (hier übrigens ein Link: //www.nokzeit.de/?p=8795)

        Als politisch interessierter Mensch verfolge ich genau, was in „meinem“ Landkreis und Land vor sich geht. Ich kenne zwar die genaue Höhe der Schulden, die die Neckar-Odenwald-Klinik gGmbH hat, nicht, aber dass es nicht wenig ist, weiß ich.
        Daher meine Bitte an Sie, Herr Malotke: Unterstellen Sie mir nichts („über die Anhäufung von Schulden haben sie scheinbar noch gar nichts gehört“).

        Eine letzte Frage hätte ich noch: Wie wollen Sie denn dafür Sorge tragen, dass die Kliniken in unserem Landkreis finanziell gestärkt werden? Welches Konzept können Sie vorlegen?

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