„Schwieriger mit vielen Unsicherheiten“

Mudau will begonnene Investitionsmaßnahmen fortsetzen – Nicht alle Wünsche machbar

Mudau. (lm) „Es wird schwieriger mit vielen Unsicherheiten“, betonte Dr. Norbert Rippberger zu Beginn der ersten öffentlichen Gemeinderatssitzung im Bürgersaal des Mudauer Rathauses, nachdem Günter Neumann die Bürgerfragestunde für ein dickes Lob an die Gemeindeverwaltung genutzt hatte, die den unglaublichen Müll aus der Silvesternacht bereits am frühen Neujahrsmorgen bereits beseitigt hatte.

Wie der Bürgermeister weiter ausführte, soll der Haushalt 2014 zugunsten der Planungssicherheit zügig bis Ende Februar beschlossen werden. Außerdem wünscht er sich in der Diskussion des Gremiums um die endgültige Planung, was geht oder nicht, wie in der Vergangenheit vernünftige Entscheidungen. Sicher sei lediglich, dass die Umlage-Leistungen steigen werden in Folge der „guten“ Jahre in der jüngeren Vergangenheit. Dennoch möchte man natürlich die begonnenen Investitionen wie Flurneuordnung Scheidental, Geschieberückhaltestation Langenelz, Sanierungsgebiet Mudau, Prof.-Albert-Straße Steinbach, Erweiterung Brückengut oder schnelles Internet fortsetzen, wobei die Bewilligung von Fördermitteln eine große Rolle spielt. Nutznießer im Haushalt 2014 sollen auch die Feuerwehren und vor allem die Kinder aller Altersgruppen in Betreuung, Erziehung und Bildung sein. Noch nicht im Maßnahmenpaket ist die Mudbachverdolung.




Wie das Gemeindeoberhaupt weiter ausführte, ist man sehr bemüht, das selbst gesetzte Limit von 1.000 Euro Pro-Kopf-Verschuldung nicht zu überschreiten. Vorab geplant ist der Haushalt 2014 mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 13,6 Mio. Euro. Davon im Verwaltungshaushalt 10.090.000 Euro und im Vermögenshaushalt 3,51 Mio. Euro. Vorgesehen sind 850.000 Euro Kreditaufnahmen und Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 670.000 Euro. Der Höchstbetrag der Kassenkredite soll auf 1 Mio. Euro festgesetzt werden. Trotz dieser enormen Summen und ganz sicher auch der stark steigenden Verschuldung würden aber lange nicht alle Wünsche der Ortschaftsverwaltungen erfüllt werden können.

Der Erfolgsplan 2014 des örtlichen Wasserversorgungsbetriebs wurde vorgestellt mit Erträgen in Höhe von 625.000 Euro, Aufwendungen in Höhe von 612.000 Euro und einem Jahresgewinn von 13.000 Euro. Der Vermögensplan wurde festgesetzt mit Einnahmen und Ausgaben von 526.000 Euro. Gesamtbetrag der vorgesehenen Kreditaufnahmen 344.000 Euro, keine Verpflichtungsermächtigungen und 300.000 Euro als Höchstbetrag der Kassenkredite.

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