Hauk besucht Hauck

Landtagsabgeordneter macht Antrittsbesuch beim Höpfinger Bürgermeister Adalbert Hauck

Neckar-Odenwald-Kreis. „Jedem, der eine neue Aufgabe beginnt, muss etwas Anlaufzeit eingeräumt werden. Ich habe mich überzeugt, Adalbert Hauck hat die richtigen Ideen für Höpfingen“, so der Neckar-Odenwälder Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzender der CDU im Stuttgarter Landtag Peter Hauk. Der seit vergangenen September im Höpfinger Rathaus amtierende Bürgermeister Adalbert Hauck entgegnete: „Ich kenne die Menschen hier, ich kenne die Mentalitäten, aber natürlich bin ich als neugewählter Bürgermeister auch noch in der Lernphase.“ Die Entwicklung bzgl. des zur Zeit viel diskutierten Bauvorhabens der Stechert-Gruppe auf den Schlemptershof bezeichnete Hauck als äußerst unglücklich. Ziel müsse es nun, nach der Ablehnung des Baugesuchs durch den Gemeindeverwaltungsverband, sein, das alle Beteiligten wieder zu einem vernünftigen Miteinander finden.




Ein Thema, das dem Bürgermeister besonders am Herzen liege, sei die Windkraft. Hier ginge es ihm auch darum, mit den Windrädern, etwa über die Pachteinnahmen, einen Mehrwert für die Gemeinde zu schaffen. So schwebe ihm ein genossenschaftliches Modell vor, in dem die Bürger bis zu ¾ der Anteile erwerben könnten. Gleichzeitig solle durch die Ausweisung von Vorzugsflächen durch die Gemeinde eine Verspargelung vermieden werden, so Hauck. Lediglich der Standort bereite noch einige Sorgen. So sei das einzig auf der Gemarkung Höpfingens in Frage kommende Areal am Kornberg durch die Nähe zum Flugplatz Walldürn baulich limitiert. Da sich die potenziellen Standorte jedoch weder im Startbereich noch in der Einflugsschneise des Flugplatzes befinden, versprach Hauk dem Höpfinger Bürgermeister hier im Verkehrsministerium Stuttgart nachzuhaken, ob hier nicht doch eine Einzelfallprüfung möglich sei.

Die Haushaltssituation der Gemeinde bezeichnete Hauck, trotz einer positiven Tendenz 2013, weiter als angespannt. „Strukturelle Probleme sind natürlich nicht über Nacht zu beseitigen, aber ich glaube, dass über die Einbeziehung unserer einmaligen Vereinslandschaft hier in Höpfingen noch einiges zu machen ist.“ So schwebe ihm etwa vor, mittelfristig eventuell die Idee eines genossenschaftlich organisierten Lebensmittelmarktes wieder aufzugreifen. Peter Hauk zeigte sich von der Idee überzeugt. „Genossenschaftliche Modelle, dass zeigt sich überall im Land, bieten gerade für kleinere Gemeinden echte Chancen. Ich glaube, Höpfingen ist auf dem richtigen Weg, so Landtagsabgeordnete.

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