Mudau auf finanziell gutem Weg

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Auch die Wanderbahn wurde zwischen Mudau und Langenelz saniert. (Foto: Liane Merkle)

Mudau. (lm) Mit Gesamtkosten in Höhe von 107.775 Euro wurde das Feldwegeunterhaltungsprogramm 2014 in der Gemeinde Mudau umgesetzt, was der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung unter Vorsitz von Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger zustimmend zur Kenntnis nahm. Durch die Baufirma HF-Bau aus Balsbach wurden so in der Zeit von Juli bis September der Alte Galmbacher Weg in Waldauerbach für 12.746 Euro, die Gemeindeverbindungsstraße Waldauerbach zur Landesstraße 524 für 22.984 Euro und der Biemersweg in Langenelz für 25.455 Euro wieder hergestellt. Weiter die Wanderbahn von Mudau nach Langenelz für 34.310 Euro, die Joachim-Schulz-Straße/Im Sand für 10.259 Euro und der Buchweg im Einmündungsbereich des Stichweges für 2.021 Euro. Die Mittel wurden im Verwaltungshaushalt eingestellt und die gesamte Baumaßnahme im Oktober abgenommen.

Zu diesem Punkt wünschte sich Gemeinderat Franz Brenneis künftig frühere Informationen über zusätzliche Maßnahmen, obwohl er sich mit dem gesamten Zahlenwerk des folgenden Nachtragshaushalts mehr als zufrieden zeigte, ebenso wie seine Kollegen: „Es ist gut gelaufen und wir sind auf einem finanziell guten Weg“. Im Rahmen eines umfassenden Zahlenwerkes stellte Kämmerer Gerd Mayer die Nachtrags-Haushaltssatzung für das laufende Jahr vor. Demnach erhöhten sich die Ein- und Ausgaben im Verwaltungshaushalt von bisher 10.090.00 Euro auf 10.495.00 Euro, während sich die Ein- und Ausgaben im Vermögenshaushalt von ursprünglich 2.943.000 Euro auf 2.893.000 Euro verringerten. Somit stellt sich der Gesamthaushalt für die Gemeinde von bislang 13.033.000 Euro auf 13.388.000 Euro dar. Der Gesamtbetrag der vorgesehenen Verpflichtungsermächtigungen erhöhte sich von bisher 857.000 Euro um 249.000 Euro auf 608.000 Euro. Deutlich reduziert präsentiert der Gesamtbetrag der vorgesehen Kreditaufnahmen und zwar von 770.000 Euro auf nunmehr 530.000 Euro.

Sowohl Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger als auch Gerd Mayer teilten mit, dass sich die Steuerhebesätze und der Höchstbetrag der Kassenkredite nicht verändert hatten. Den größten Brocken bei den Einnahmen im Verwaltungshaushalt stellte der Gemeindeanteil bei der Einkommenssteuer mit einer Erhöhung von 148.000 Euro dar und bei den Ausgaben schlug als Veränderung die Ortsstraßenunterhaltung mit 50.000 Euro mehr zu Buche. Im Vermögenshaushalt waren es im Bereich der Einnahmen die Verringerung der Kreditaufnahmen um 240.000 Euro, die Zuführung vom Verwaltungshaushalt von 220.000 Euro und die Beihilfen aus der Wasserwirtschaft bei der Kanalsanierung in der Fettigstraße in Höhe von 76.400 Euro. Bei den Ausgaben im Vermögenshaushalt dominierten die Kanalsanierungen in der Prof.-Albert-Straße in Steinbach mit 85.000 Euro und im Baugebiet „Brückengut 3“ mit 53.000 Euro sowie der Straßenausbau am „Tauenberg“, ebenfalls im Baugebiet „Brückengut 3“, mit 40.000 Euro weniger.

Festgestellt wurde auch der Nachtrags-Wirtschaftsplan für den Wasserversorgungsbetrieb der Gemeinde Mudau für das gesamte Jahr 2014. Hierbei wurde der Wirtschaftsplan mit Erträgen in Höhe von 625.000 Euro (bislang 625.000 Euro) und von Aufwendungen in Höhe von 624.000 Euro (bislang 612.000 Euro) festgestellt. Dies bedeutet für die Gemeinde einen Jahresverlust von 1.000 Euro (bisher 13.000 Euro). Der Vermögensplan wurde im Bereich der Ein- und Ausgaben auf 357.000 Euro (bisher 479.000 Euro) festgesetzt. Deutlich verringert zeigen sich die vorgesehenen Kreditaufnahmen, die mit 160.000 Euro als Kreditermächtigung im Zahlenwerk erscheinen. Bislang hatte man hier einen Gesamtbetrag von 297.000 Euro im Wirtschaftsplan vermerkt.

Unter dem Punkt Bauanfragen stimmte das Gremium einer Umnutzung des ehemaligen Schlecker-Marktes im Ortskern in ein Damen-Fitness-Studio zu, wenn die Räumlichkeiten nicht mehr für die Sparkasse benötigt werden. Aus nicht öffentlicher Sitzung wurde bekannt gegeben, dass die Gemeinde künftig 35 Euro pro Quadratmeter für voll erschlossenes Gewerbegebiet als Verkaufspreis berechnen wird. 

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