Feuerwehren retten Tiere aus Feuersbrunst

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(Foto: Feuerwehr Buchen)

Scheringen. (pm)Die Feuerwehren aus Limbach und Buchen waren am Abend des 17.11. im Großeinsatz. Beim Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Scheringen konnte das Schlimmste durch schützende Maßnahmen verhindert und das Wohnhaus und zwei angrenzende Ferienhäuser und Garagen vor dem Feuer bewahrt werden.

Unter der Einsatzleitung des Kommandanten der Feuerwehr Limbach, Klaus Frühwirt, errichteten die Limbacher Abteilung schnell die Wasserversorgung aus dem Leitungsnetz und Fischteichen bzw. der angrenzenden Elz. Die Feuerwehr Limbach schützte die angrenzenden Gebäude mit einer sog. Riegelstellung vor dem Übergreifen.

Nach diesen ersten Maßnahmen wurde die Feuerwehr Buchen zur Unterstützung mit wasserführenden Fahrzeugen und der Drehleiter nachalarmiert. Gemeinsam begannen die Feuerwehren mit der eigentlichen Brandbekämpfung. Das Blechdach der Scheune und das dort gelagerte Stroh und Heu behinderten allerdings eine wirksame Brandbekämpfung. Die Einsatzkräfte begannen mit Unterstützung der Inhaberfamilie das Dach zu entfernen, um so besser an das Feuer zu kommen.

Aus zwischenzeitlich bis zu sechs Rohren gleichzeitig gaben die Feuerwehren Wasser auf den Brandherd ab und konnten das Feuer schnell in Gewalt bringen. Durch Hinzuziehen eines Bausachverständigen zur Einschätzung der Konstruktion konnte gegen 22 Uhr der Stall betreten werden und die im Stall angebundenen Tiere gerettet werden.

Von den insgesamt 18 Rindern und neun Schweinen konnte ein Großteil gerettet werden. Für eine Kuh, zwei Rinder und 2 Schweine kam allerdings jede Hilfe zu spät. Nach Aussage von Dr. Kohfink (Fachdienst Veterinärwesen, Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis) vom heutigen Vormittag geht es den geretteten Tiere soweit gut.

Die Löscharbeiten dauerten weit bis in die Nacht hinein. Unter größten Anstrenungen für Einsatzkräfte und Geräte konnte das Dach vollständig abgedeckt, das Stroh verteilt und abgelöscht werden. Die Abteilungen der Feuerwehr Limbach blieben zur Brandwache bis in den frühen Morgen vor Ort.

Im Einsatz war die Feuerwehr Limbach mit mehreren Abteilungen, die Feuerwehr Buchen mit den Abteilungen Stadt und Waldhausen, sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister und Polizei, DRK, ein Fachberater des THW, mehrere Mitarbeiter des Fachdienst Veterinärwesen des Landratsamtes, die Inhaberfamilie und zwei Ruftierärzte.

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(Foto: Feuerwehr Buchen)

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