„Pause inklusiv“ beim Evangelischen Kirchentag


Pfarrer Richard Lallathin von der Johannes-Diakonie (li.) bereitete mit Vertretern weiterer diakonischer Einrichtungen das Café „Pause inklusiv“ beim diesjährigen Kirchentag vor. (Foto: Marielle Fingberg)

Berlin. (mw) Vielfalt sichtbar und Zugehörigkeit erlebbar zu machen, das ist eines der Anliegen des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Berlin und Wittenberg vom 24. bis 28. Mai – im Jahr des 500. Reformationsjubiläums. Da Vielfalt bereichert, beteiligt sich auch die Johannes-Diakonie Mosbach erneut gemeinsam mit weiteren großen diakonischen Trägern am Programm des Kirchentags. Die Johannes-Diakonie, die Evangelische Stiftung Alsterdorf Hamburg, die Diakonie Himmelsthür Hildesheim, die Diakonische Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen und der Pommersche Diakonieverein aus Greifswald organisieren das Café „Pause inklusiv“.

Im Café „Pause inklusiv“ in der Halle 3.2 arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung in inklusiven Teams. Über 100 Menschen, die sonst in Werkstätten, in Kirchen, im Vorstand und in vielen anderen Bereichen arbeiten, sorgen auf rund 250 Quadratmetern für das Wohl der Gäste, gestalten ein Programm mit Musik, Tagesgebeten, Kunstaktionen, Tanz und einem „Tage-Buch vom Kirchen-Tag in Leichter Sprache“ oder sind als Botschafter auf dem Kirchentags-Gelände unterwegs.
Unter den rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern von verschiedenen Standorten der Johannes-Diakonie befinden sich auch deren Singkreis und Orffgruppe. Die Musiker unter der Leitung von Peter Bechtold werden am Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Mai, das „Offene Singen“ auf der Diakonie-Bühne gestalten. Außerdem werden sie die Andachten der „Pause inklusiv“ musikalisch begleiten. In den Café-Räumen werden daneben auch Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Schwarzacher Kunst-Werk-Haus der Johannes-Diakonie zu sehen sein.

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1 Kommentar

  1. also ich war mal bei einem Vortrag bei der Frau Müller-Wulff Psychotherapeutin in Mosbach dort „lernte ich ihren Mann kennen“ ich weiß nicht was für eine Funktion der bei der Johannes-Diakonie hat. Das war ein richtiges schock Erlebnis da er mir nicht die Hand geben wollte seither weiß ich sehr genau wie das ist mit der Inklusion
    und der Johannes-Diakonie das ist doch nur auf dem Papier wenn sich schon jemand weigert einem schwerbehinderten die Hand zu schütteln.

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