Mit Preisoffensive neue Verträge schließen

(Grafik: pm)

BBV und Neckar-Odenwald-Kreis präsentieren senken Preise bei toni-Produkten

Mosbach. (pm/red) Trotz einer massiven Werbekampagne wurden im Neckar-Odenwald-Kreis bisher lediglich gut 6.000 Vorverträge für einen Glasfaseranschluss der Firma BBW unterzeichnet. Erforderlich für den Baubeginn, den die BBV für April/Mai ins Auge fasst, sind allerdings 14.000 Vorverträge als Bedingung genannt. Von diesem Ziel ist man noch weit entfernt. Daher startete das Unternehmen eine Preisoffensive, die gemeinsam mit dem Landkreis gestern in Mosbach präsentiert wurde.

„Wir wollen gemeinsam mit BBV die Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis mit einem unübersehbaren Signal von der Leistungsfähigkeit des geplanten Netzes überzeugen und eventuell noch bestehende Hindernisse für den dringend erforderlichen Technologiewechsel ausräumen. Kupfer war gestern, Glasfaser ist hingegen morgen und übermorgen.

Deshalb: Die Zukunft liegt näher, als wir denken“. Mit diesen Worten leitete Landrat Dr. Achim Brötel heute ein denkwürdiges Pressegespräch ein, das ein neues Kapitel im gesamten deutschen Breitbandmarkt aufschlägt.

Die BBV wird ab sofort die Struktur und Rahmenbedingungen ihrer toni-Internetprodukte wegweisend verbessern. Das Basisangebot beginnt jetzt mit symmetrischen und garantierten Geschwindigkeiten von 300 Mbit/s im Up- und gleichermaßen auch im Download als Standard für 40 Euro monatlich. Die Produkte 500/500 Mbit/s sind für 50 Euro und 700/700 Mbit/s für 70 Euro erhältlich.

Den symmetrischen Gigabitdienst 1/1 gibt es künftig für nur noch 90 Euro. Daneben führt die BBV als erster Glasfaseranbieter im deutschen Markt für ihre toni-Internetprodukte eine Vertragsdauer von nur einem Monat anstatt der sonst üblichen zweijährigen Laufzeit ein.

Die neuen Leistungen und die Änderung der Vertragszeiten gelten laut BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek nicht nur für alle neuen, sondern auch für alle bereits im Neckar-Odenwald-Kreis abgeschlossenen toni-Internetverträge.

Er weist zudem darauf hin, dass die toni-Verträge im April automatisch technisch auf die neuen Konditionen umgestellt werden. Der Haus- und Glasfaseranschluss bleibt bis zum Ende der aktuellen Vorvermarktung am 31. März 2021 in der Regel bis auf eine spätere Aktivierungsgebühr von 100 Euro weiterhin kostenfrei.

Der reale Wert eines Glasfaseranschlusses wird mit dem Ende der Vorvermarktung im April 2021 durch eine weitere Änderung besonders deutlich. Dann kostet ein Haus- und Glasfaseranschluss nämlich ab 2.000 Euro.

„Wir freuen uns, dass die BBV die vielen Vorschläge der letzten Wochen aus dem Landkreis, den Kommunen, der Wirtschaft sowie seitens vieler Bürgerinnen und Bürger derart positiv aufgegriffen hat. Die einmonatige Vertragslaufzeit zeugt von Vertrauen ins eigene Netz und ein Basisdienst von 300 Mbit/s im Up- und Download als Standard ist heute sogar bundesweit einmalig.

Die nachhaltig verbesserten Rahmenbedingungen sollten endgültig alle Haushalte, Institutionen und Gewerbetreibenden überzeugen, diese einmalige Zukunftschance für sich persönlich und uns alle zu ergreifen“, betonte Landrat Dr. Brötel.

„Die Kooperation des Landkreises mit der BBV ist ein Leuchtturmprojekt für den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Glasfaser, das mit dem heutigen Tag bundesweit noch mehr Aufmerksamkeit erfährt. Gemeinsam wollen wir hier zeigen, wie künftige Glasfaserangebote und Verträge überall aussehen sollten, um die Menschen von der Leistungsfähigkeit der Technologie zu überzeugen und gleichzeitig durch den Verzicht auf lange Vertragslaufzeiten Vertrauen zu schaffen.

Die Glasfaser wird überall zur Technologie der Zukunft und der reale Wert eines Haus- und Glasfaseranschlusses liegt nicht nur durch die stark steigenden Tiefbaukosten inzwischen bei mindestens 2.000 Euro. Nun liegt es an jedem Einzelnen, ob man die aktuelle Chance ergreift oder später sehr viel Geld für einen Wechsel zahlt, der schon in absehbarer Zeit notwendig wird, um alle Vorteile des Internets und der noch kommenden Dienste voll nutzen zu können“, machte BBV-Geschäftsführer Maschek eindringlich deutlich.

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