Impfstützpunkt geht in Volllastbetrieb

(Symbolbild – Pixabay)

Über 1.200 zusätzliche Termine am Donnerstag buchbar

Fahrenbach.  (pm) Der regionale Impfstützpunkt in Fahrenbach geht am kommenden Wochenende mit drei Impfstraßen in den Volllastbetrieb. Ermöglicht wird dies durch die Neckar-Odenwald-Kliniken, die zwei Impfteams stellen. Entsprechend werden am Donnerstag, 09. Dezember ab 15.00 Uhr über 1.200 zusätzliche Termine für den Zeitraum zwischen dem 11. und dem 15. Dezember freigeschaltet.

„Die Bereitstellung von zwei Impfteams ist ein weiterer, wichtiger Beitrag unserer Neckar-Odenwald-Kliniken zur Pandemiebekämpfung. Angesichts von aktuell 22 Corona-Fällen und mehreren Verdachtsfällen auf den Isolier- und Intensivstationen, die zum Teil unter Beatmung versorgt werden, ist dieses Engagement den Kliniken ganz besonders hoch anzurechnen“, betont Landrat Dr. Achim Brötel.

Die Terminvergabe für die zusätzlichen Termine erfolgt über das schon bekannte Onlinesystem sowie telefonisch. Anmeldungen sind ausschließlich über die Internetseite www.neckar-odenwald-kreis.de/impfstuetzpunkt sowie die Telefonnummer 06261/84-1111 möglich. Die Telefone sind am Donnerstag zwischen 15:00 und 18:00 Uhr besetzt. Trotz der vielen Termine ist mit einer erheblichen Nachfrage zu rechnen. Auch im Impfstützpunkt selbst kann es im Volllastbetrieb zunächst zu Verzögerungen kommen, bis die Abläufe eingespielt sind. Dafür wird schon im Vorfeld um Verständnis gebeten.

Grundsätzlich können Personen ab 18 Jahren Auffrischungsimpfungen erhalten, wenn die zweite Impfung mehr als sechs Monate zurückliegt. Die STIKO räumt einen flexiblen Umgang mit dem Zeitabstand ein. Eine Verkürzung des Impfabstands auf fünf Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Im regionalen Impfstützpunkt in Fahrenbach wird von dieser Regelung Gebrauch gemacht.

Eine Impfung vor Ablauf dieser fünf Monate ist allerdings nicht möglich. Personen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben und danach eine Impfstoffdosis erhalten haben, sollen nach sechs Monaten ihre Auffrischungsimpfung erhalten. Der Abstand von sechs Monaten gilt auch für Personen, die trotz einer Covid-19-Impfung an Corona erkrankt waren. Diese Fristen werden auch im Sinne der Transparenz vor der Impfung tagesgenau kontrolliert.

Auffrischungsimpfungen von über 30-jährigen erfolgen gemäß STIKO-Empfehlung ausschließlich mit dem mRNA-Impfstoff von Moderna. Hiervon ausgenommen sind Schwangere und Stillende. Diese erhalten wie alle Personen unter 30 Jahren zur Auffrischung den Impfstoff von Biontech.

Eine Wahlmöglichkeit des Impfstoffs besteht nicht. Der Impfstoff von Johnson & Johnson wird im Impfstützpunkt nicht mehr angeboten. Für Personen unter 18 Jahren ist derzeit keine Auffrischungsimpfung vorgesehen, auch wenn die Zweitimpfung mehr als sechs Monate zurückliegt.

Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren erhalten den Impfstoff von Biontech. Kinder im Alter von zwölf und 13 Jahren sollten gemeinsam mit einem Erziehungsberechtigten zum Impftermin erscheinen. Ab dem Alter von 14 Jahren können Jugendliche geimpft werden, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten vorliegt.

Auch im zweiten Impfstützpunkt des Kreises in Bödigheim wird zeitnah der Betrieb aufgenommen. Ein Team der Neckar-Odenwald-Kliniken wird dann von Fahrenbach nach Bödigheim verlagert, sodass beide Mittelbereiche gut versorgt sind. Über den Start der Terminvergabe für den Stützpunkt Bödigheim wird rechtzeitig informiert.

Quecksilber-Alarm auf Sondermülldeponie » NOKZEIT
Umwelt

Quecksilber-Alarm auf Sondermülldeponie

Auf dem Werksgelände der HIM GmbH am Standort der Sonderabfalldeponie Billigheim wurde im Zuge der Umgebungsüberwachung per Biomonitoring ein erhöhter Quecksilbergehalt festgestellt. Betroffen sind hauptsächlich Messpunkte auf dem Gelände der Deponie, aber auch zwei Messpunkte im nahen Umfeld. […]

Naturschutzfonds finanziert Feuchtbiotop » NOKZEIT
Top

Naturschutzfonds finanziert Feuchtbiotop

Im Auftrag des Regierungspräsidiums Karlsruhe wurde in Rosenberg-Hirschlanden seit Mitte Oktober 2022 auf neu erworbenen landeseigenen Flächen ein Quellzufluss der Rinna aus seiner naturfernen Verbauung befreit.

In der neu gestalteten flachen Rinne kann sich nun wieder ein kleiner naturnaher Bachlauf mit seinen typischen Pflanzen und Tieren entwickeln. Gleichzeitig wurde eine neue Struktur in der Landschaft geschaffen, die einem vielfältigen Landschaftsbild zu Gute kommt. […]

Von Interesse

FFW-Limbach-Lehrgang Gruppenführer.
Gesellschaft

Grundlagen für Feuerwehr-Karriere

Vielfältige Aus- und Fortbildungen wurden auch in diesem Jahr von Kameraden aus den sieben Abteilungen der FFW Limbach absolviert.

Bürgermeister Thorsten Weber und Kommandant Karl Wendel ließen es sich nicht nehmen, allen Feuerwehrkameraden im Limbacher Feuerwehrhaus persönlich für ihre Bereitschaft herzlich zu danken und für zum jeweiligen Bestehen herzlich zu gratulieren. […]