Themenabend zu „250 Jahre USA“

Themenabend zu „250 Jahre USA“
Themenabend zu „250 Jahre USA“

(Foto: Klaus Vogel)

Entwicklungen, Kritik und historische Bezüge beleuchtet

Osterburken (kv) Am Puls der Zeit ausgerichtet, sollen die gemeinsamen Themenabende von Mediathek und Mehrgenerationen-Treff Osterburken wichtige Entwicklungen und Ereignisse kompetent beleuchten sowie zum Nachdenken und vertieften Auseinandersetzen anregen. Unabhängig davon, ob die Präsentation selbst oder durch externe Referenten erfolgt, wird das Thema langfristig recherchiert und das Resultat in der Regel schon im Vorfeld der Veranstaltung per Broschüre in Wort und Bild zur Verfügung gestellt.

Vierter Themenabend der Reihe findet großen Zuspruch

Nach „500 Jahre Bauernkrieg“ im Oktober, „Künstliche Intelligenz“ im Dezember und „Vorrömisches Osterburken“ im Februar fand mit „250 Jahre USA“ nun auch der vierte Termin der gemeinsamen Reihe von MGT und Mediathek großen Zuspruch. Zwei Dutzend begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer verfolgten den Abend mit großem Interesse. Joachim Peters begrüßte im Namen beider Teams die Zuhörerschaft, bedankte sich für die Vorbereitung, verwies auf den großen Büchertisch mit Titeln aus dem Mediathekbestand und führte in das Thema ein.

Interview mit Johanna Roth und Buchvorstellung von Klaus Vogel

Erster Programmpunkt war ein SWR-Interview mit der US-Korrespondentin und Buchautorin Johanna Roth, die mit „This is America – is this America? 250 Jahre USA“ Einblicke in die Geschichte und Gegenwart der Vereinigten Staaten gab. Anschließend stellte Klaus Vogel Bücher zum Thema vor und verknüpfte diese mit eigenen Erfahrungen, unter anderem als Schüler während des Vietnamkriegs, bei Besuchen amerikanischer Volksfeste in Heidelberg sowie bei einer jüngsten Reise durch die USA. Sein Fazit: „Wenn du mit dem Finger auf andere zeigst, zeigen drei Finger auf dich selbst.“ Vieles von dem, was derzeit an den USA kritisiert werde, gebe es in der einen oder anderen Form auch in Europa.

Bezug zu Osterburken und zum KZ-Zug

Die Rolle der USA am Ende des Zweiten Weltkriegs in Osterburken und Umgebung sei in der Publikation „Der KZ-Zug. Ende und Aufbruch. Der Krankentransport der Neckarlager und seine Befreiung bei Osterburken im April 1945“ sehr gut dokumentiert, die am Büchertisch auslag. Auslöser für den seit einigen Wochen verfügbaren MDR-Podcast dazu sei die Lesung „Geschichten von Menschen und Zügen“ mit Markus Wetterauer im November im MGT gewesen. Der Beitrag ist unter beim MDR abrufbar.

Lebhafte Diskussion über USA, Europa und Gegenwart

Die anschließende lebendige Diskussion reichte von Diskriminierung und gesellschaftlicher Spaltung in den USA über die industrielle Revolution und den Bürgerkrieg bis zu den heutigen IT-Großkonzernen und Künstlicher Intelligenz. Auch Donald Trump und der erneute Krieg im Iran wurden thematisiert. Mehrfach betont wurde die Rolle von Schule und Verein bei der Vorbereitung junger Menschen auf die großen neuen Herausforderungen. Kritisch gesehen wurde zudem die Abgehobenheit der Politik. Für einen „französischen Blick“ auf die aktuellen Entwicklungen in den USA und in Europa sorgte Hélène Schricke aus Hondschoote.

Meta Description

Themenabend in Osterburken zu 250 Jahren USA: Vortrag, Buchvorstellung, Diskussion über Geschichte, Gegenwart, Politik, KI und lokale Bezüge.

Stichworte

Osterburken, 250 Jahre USA, Themenabend, Mediathek, Mehrgenerationen-Treff, Johanna Roth, Klaus Vogel, MDR-Podcast, KZ-Zug, Zeitgeschichte, USA, Politik, Künstliche Intelligenz, Diskussion, Hélène Schricke

Citations:
[1] https://www.mdr.de/mdr-thueringen/podcast/eisenbahn/audio-abenteuer-eisenbahn-100.html)..)

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