Unser Bild zeigt Doron Lukat, Steven Nicholas und Oberbürgermeister Julian Stipp. (Foto: Tayla Marburger)
OM Deutschland feiert Direktorenwechsel
Mosbach. (pm) Das in Mosbach ansässige christliche Hilfs- und Missionswerk OM Deutschland verabschiedete vergangene Woche seinen bisherigen Direktor Doron Lukat und hieß den neuen Direktor und gebürtigen Mosbacher Steven Nicholas willkommen.
Steven Nicholas freute sich, dass bei der Feier mit 85 geladenen Gästen alle bisherigen Direktoren von OM Deutschland anwesend waren. Er erklärte, dass OM „nicht unsere Geschichte ist, sondern Gottes Geschichte, in der meine Familie und ich nun eine andere Rolle spielen.
Wir alle sehnen uns nach einer Welt, in der wir Liebe, Hoffnung und Frieden erleben – und dafür möchte ich mich hier vor Ort und weltweit einsetzen.“ Gemeinsam mit seiner australischen Frau und den drei gemeinsamen Kindern zog der Deutsch-Australier Steven Nicholas nun aus Paris in seinen Geburtsort zurück, den er nach dem Abitur an der Ludwig-Erhard-Schule 2005 verlassen hatte.
Doron Lukat blickte während der Feier auf seinen Anfang als Direktor von OM Deutschland vor sieben Jahren zurück, als er mit 28 Jahren und ohne theologische Ausbildung diese Position übernahm. Er konnte sich damals gut in den biblischen Josua hineinversetzten, dem Nachfolger von Moses. „Gottvertrauen und harte Arbeit sind kein Widerspruch“, erklärte er dann. Doron Lukat wird mit seiner Familie auf das OM-Schiff Logos Hope wechseln und dort Direktor werden.
Steffen Zöge, stellvertretender Direktor von OM Deutschland, führte durch das Programm unter dem Motto ‚Zwei Kapitel. Eine Zukunft‘. Er machte gleich zu Anfang klar, dass OM und Mosbach zusammengehören, wie schon das Stadtwappen zeigt. Scherzend erwähnte er, dass das OM im Stadtwappen doch mit dem roten OM-Logo ausgetauscht werden müsse.
Oberbürgermeister Julian Stipp antwortete darauf, dass das OM im Stadtwappen ‚Oppidum Mosbacense‘ heiße und für eine ‚mit Türmen und Mauern bewehrte Stadt‘ steht. „OM möchte sicherlich keine Mauern bauen, sondern eher einreißen“, betonte das Stadtoberhaupt. Weiter führte er aus, dass OM-Mitarbeitende nicht nur „Gottes Wort lesen, sondern es auch leben“.
Als Vorsitzender der evangelischen Allianz in Mosbach und Gemeinschaftspastor der Mosbacher Stadtmission sprach Sebastian Hoeffgen. Er zitierte Jesus aus Johannes 13,35: „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt“ und führte aus, dass OM dies in unserer Stadt lebe und auch in die unterschiedlichen Mosbacher Gemeinden trage.
Die offizielle Schlüsselübergabe leitete dann Anett Schubert, zweite Vorsitzende des Trägervereins von OM Deutschland. Somit war der offizielle Direktorenwechsel vollzogen und die Gäste ließen den Abend mit einem guten Essen und angenehmen Gesprächen ausklingen.
Über OM
Operation Mobilisation (OM) bringt Christen aus der ganzen Welt zusammen, damit sie ihre Gaben und Fähigkeiten dort einsetzen, wo Menschen noch nie von Jesus Christus gehört haben. Die gut 4500 Mitarbeiter aus über 130 Nationen geben in über 140 Ländern und auf zwei Hochseeschiffen das Evangelium weiter, gründen christliche Gemeinden und setzen sich praktisch für gesellschaftliche Veränderung ein. OM Deutschland (Operation Mobilisation e. V.) ist der deutsche Zweig des internationalen Hilfs- und Missionswerks mit Sitz in Mosbach/Baden.