Ermittlungsgruppe Botanik untersucht Amoklauf

Heidelberg.  (ots) Nach den Schüssen am Nachmittag des 24. Januar in einem Hörsaal der Universität Heidelberg im Neuenheimer Feld (NZ berichtete) wurde bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg des Polizeipräsidiums Mannheim eine Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Die Ermittlungsgruppe „Botanik“ besteht aus insgesamt 32 Polizeibeamten. Die vornehmlichen Ziele der Ermittlungsgruppe Botanik sind die Recherchen insbesondere zur Herkunft der Waffen sowie zum Tatmotiv. Hierzu wird das persönliche und universitäre Umfeld des mutmaßlichen Täters mit einbezogen.

Besonderer Augenmerk liegt auch bei der Betreuung Betroffener, den Familien der Opfer und des Täters, aber auch der Studierenden, die während der Tat im Hörsaal anwesend waren. Das psychosoziale Beratungsteam des Polizeipräsidiums Mannheim wird hier in Kooperation mit Notfallseelsorgern der Rettungskräfte sowie dem Opferbeauftragten der Landesregierung und des-sen Partnern die Betreuungs- und Nachsorgefunktionen übernehmen.

Die drei Verletzten wurden nach ihren ambulanten Behandlungen in einer Klinik wieder entlassen. Sie befinden sich auf dem Weg der körperlichen Besse-rung.

Darüber hinaus wird aktuell noch die Tatortarbeit der Zentralen Kriminaltechnik fortgesetzt.

Der 18-jährige Tatverdächtige hatte kurz vor 12.30 Uhr den Hörsaal betreten, in dem vor rund 30 Studenten ein Tutorium abgehalten wurde und ohne Vorwarnung mit einer Langwaffe geschossen. Dabei verletzte er vier Studierende. Eine 23-Jährige dabei so schwer, dass sie noch am Montagnachmittag in der Universitätsklinik verstarb.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Ermittlungsgruppe Botanik der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg“ dauern an.

Zeugen, die konkrete Hinweise rund um die Tat geben können und sich noch nicht bei den Ermittlern gemeldet haben, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst, Tel.: 0621/174-4444 in Verbindung zu setzen.

Anmerkung der Redaktion:   Wer selbst an Depressionen leidet und an einen Suizid denkt, sollte sofort die Telefonseelsorge unter der kostenfreien Hotline 0800-1110-111 bzw. 0800-1110-222 kontaktieren.

Auf der Internetseite www.telefonseelsorge.de besteht außerdem rund um die Uhr die Möglichkeit, per Chat Kontakt zu professionellen Helfern aufzunehmen.

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