Schadstoffe als unsichtbare Gefahr

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(Foto: Grimm)
Osterburken. (mag) Zum ersten Seminar „Einsatzstellenhygiene“ konnte der Kreisfeuerwehrverband Neckar-Odenwald-Kreis 52 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 20 Feuerwehren im neuen Feuerwehrgerätehaus in Osterburken begrüßen.

Gesundheitsschutz im Fokus

Auch wenn es bei dem Seminar des Fachgebiets Weiterbildung nicht um das Löschen von Bränden ging, stand das Thema Feuer an diesem Tag im Mittelpunkt. Die Referenten Jan Leutheußer (FeuerKrebs gUG, Hamburg), Dr. Jonas Schuber (DermaPurge GmbH, Dresden) und Michael Almendinger (Wilhelm Barth GmbH + Co. KG) beleuchteten in ihren Vorträgen den Schutz der eigenen Gesundheit nach Brandeinsätzen.

Verunreinigung durch Brandrauch

Die Verunreinigung an Einsatzstellen durch Brandrauch und -rückstände sowie die notwendigen Dekontaminationsmaßnahmen und die Vermeidung der Verschleppung von Schadstoffen waren Kernthemen des Tages. Diskutiert wurden die Veränderungen moderner Brände, die Zusammensetzung von Rauchgasen, Bauweisen und Einrichtungsmaterialien sowie die Erkenntnis, dass jeder Brandeinsatz auch einen Gefahrguteinsatz darstellt.

Achtsamkeit vom Ausrücken bis zur Rückkehr

Bereits beim Ausrücken beginnt der Eigenschutz. An der Einsatzstelle und besonders beim Entkleiden nach dem Innenangriff müssen Feuerwehrangehörige auf ihre Gesundheit achten, um Schadstoffbelastungen zu vermeiden.

Gemeinsames Bewusstsein für Sicherheit


52 Floriansjünger trafen sich in Osterburken. (Foto: Grimm)
Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Adelsheim, Aglasterhausen, Buchen, Elztal, Hardheim, Haßmersheim, Höpfingen, Mosbach, Mudau, Neckargerach, Neckarzimmern, Neunkirchen, Obrigheim, Osterburken , Ravenstein, Schefflenz, Schwarzach, Seckach, Walldürn und Zwingenberg waren sich einig, dass der Schutz der überwiegend ehrenamtlich tätigen Feuerwehrangehörigen oberste Priorität hat. „Feuerwehrarbeit ist nicht ungefährlich, das wisst ihr alle“, fasste Jan Leutheußer zusammen. „Aber es gibt Mittel und Wege, die Risiken zu minimieren oder auszuschalten.“

Dank an Unterstützende

Fachgebietsleiter Martin Kaiser bedankte sich bei der Feuerwehr Osterburken für die Bereitstellung der Räumlichkeiten, bei den Feuerwehren Haßmersheim, Mudau und Walldürn für die Fahrzeuge sowie bei Christina Heck, die das Seminar federführend geplant hatte.

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