Bioenergie-Region auf der Grünen Woche

27.01.10

Bisher schon fast 30 eigene Projektideen für die Region entwickelt

Das Bild zeigt v.l.n.r. den Geschäftsführer der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber Sebastian Damm, den Geschäftsführer der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe Dr. Andreas Schütte, den CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Gerig und den Leiter des Regionalbüros der Bioenergie-Region im NOK Dr. Mathias Ginter. (Foto: LRA)

Berlin/Neckar-Odenwald-Kreis. Für die Vertreter der Bioenergie-Region-Hohenlohe-Odenwald-Tauber war der Besuch auf der jetzt zu Ende gegangenen Internationalen Grünen Woche in Berlin gleich doppelt interessant: Die Fachschau für Bioenergie und Nachwachsende Rohstoffe vermittelte viele neue Ideen – aber auch die eigenen Projekte überzeugten in Berlin.

Aktuell stehen auf der Projektliste der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber fast 30 konkrete Projekte. Das beeindruckte nicht nur den CDU-Bundestagsabgeordneten Alois Gerig, sondern auch den Chef der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Dr. Andreas Schütte. Zu den Projekten gehören unter anderem die Entwicklung von Bioenergiedörfern und der Bau von Nahwärmenetzen in der Region.

Bei Bioenergiedörfern handelt es sich um Ortschaften, die durch den Einsatz von Erneuerbaren Energien unabhängig von Öl, Gas und Kohle werden. Konkret werden diese Planungen derzeit im Raum Creglingen. Hier stehen gleich mehrere Ortschaften vor der Weiterentwicklung zu einem Bioenergiedorf.

Mit dem Bau von Nahwärmenetzen dagegen soll die Abwärme von großen Bioenergieanlagen in der Region optimal genutzt werden. Nachgedacht wird hierbei auch über den Einsatz mobiler Wärmespeicher. „Unser Ziel ist es, Projekte herauszufiltern, die sich auch wirtschaftlich rechnen“, erklärt der Geschäftsführer der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber Sebastian Damm.

„Die Nutzung der Bioenergie ist eine große Chance für unsere Region“, ist sich der Bundestagsabgeordnete Alois Gerig sicher. Denn wenn ausreichend Strom und Wärme aus Erneuerbaren Energien in der Region erzeugt werde, müsse diese nicht teuer von außerhalb eingekauft werden. “Das Geld bleibt also hier bei uns und stärkt die regionale Kaufkraft.“

Die in Berlin gewonnenen Eindrücke sollen jetzt in die Projekte der Bioenergie-Region Hohenlohe-Odenwald-Tauber einfließen. Für deren Umsetzung hat Gerig einmal mehr seine volle Unterstützung zugesichert.

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