CDU konnte Kraft tanken für 2014

Neujahrsempfang der CDU Walldürn mit Alois Gerig MdB

 NJE CDU Wallduern

Unser Bild zeigt von links: Steffen Ullmer Vorsitzender CDU Walldürn, Bürgermeister Markus Günther, Geehrter für 40 Jahre Mitgliedschaft Rauber Manfred, Alois Gerig MdB,  CDU-Kreisvorsitzender Ehrenfried. Scheuermann. (Foto: pm)

Walldürn. (pm) Beim diesjährigen Neujahrsempfang der CDU im Café Tobias Leiblein konnte der Vorsitzende Steffen Ullmer zahlreiche Mitglieder aus dem gesamten Stadtverband begrüßen und ihnen zum neuen Jahr die besten Wünsche übermitteln.

Ein besonderer Gruß galt MdB Alois Gerig, Bürgermeister Markus Günther, dem Fraktionsvorsitzenden Theo Staudenmaier, den Ortsvorstehern Ute Peper und Heinrich Hennig und den Vertretern des Gemeinderates.

Rückblickend auf das vergangen Jahr wies Steffen Ullmer auf die verschiedenen Aktivitäten des Stadt- und Ortsverbandes hin.

Die CDU als Ganzes könne aus dem vergangenen Jahr Kraft tanken für das Jahr 2014. Bundestagswahl und die Landtagswahlen in Bayern und Hessen haben gezeigt, dass die CDU mit weitem Abstand stärkste politische Partei in Deutschland sei.

Über 16 Millionen Wähler und Wählerinnen haben alleine der CDU ihr Vertrauen geschenkt. Das waren 3 Millionen mehr als 2009.

Es folgte ein Rückblick auf das sehr aktive Jahr der CDU Walldürn. Die Winterwanderung in Walldürn fand zahlreiche Teilnehmer, die sich für die neusten Entwicklungen und baulichen Maßnahmen des vergangenen Jahres in Walldürn interessierten. Dabei sei hauptsächlich die Besichtigung des neu-renovierten Hallenbades, der Drehleiter, des Anschlusses im Spangel, des Geriatriezentrums mit der neuen, durch die CDU Walldürn initiierten, Glocke erwähnt.

Im März konnte man die Kreisversammlung mit einem Festakt „40 CDU im NOK“ mit dem Gastredner Thomas Strobl, MdL in der Nibelungenhalle ausrichten. Eindrucksvolle Wahlplakate aus der Vergangenheit gaben dabei im Foyer einen Einblick in die Geschichte der CDU.

Beim Blumen- und Lichterfest war man mit einem Aktionsstand, bei dem mit einem Großpuzzle über Ansichten aus Walldürn um die Wette gepuzzelt werden konnte,vertreten. Dank erging dabei an Theo Staudenmaier, der diese Puzzle-Teile herstellte. Auch der Luftballonwettbewerb brachte beachtliche Kilometerzustande. Am 07. Juli konnte man im Rahmen eines Kaffeenachmittags die neue Glocke in der St. Josefs-Kapelle im Geriatriezentrum einweihen. Im August fand ebenfalls bei einer Klausurtagung im Kolpingheim die Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl mit Planungen und Vorbereitungen statt.




Beim Ferienprogramm der Stadt Walldürn war man mit einemSpielplatzcheck der Spielplätze von Walldürn und seinen Stadtteilen beteiligt. Dank des kostenlosen Busses der Firma Berberich fuhr man mit den Kindern Spielplätze der Kernstadt, von Rippberg, Gottersdorf, Reinhardsachsen, Glashofen, Wettersdorf an und ließ diese durch die Kinder nach einem von Jürgen Miko erstellten Kriterienkatalog beurteilen. Die Begeisterung der Kinder war so groß, dass man die restlichen Stadtteile aus Zeitgründen streichen musste. Gute Erfahrungen machte man wieder mit dem Verkauf von Grünkernsuppe mit Markklößchen auf dem Walldürner Wochenmarkt, bei dem auch Alois Gerig mit seinem Wahlkampfmobil anwesend war. Die Wahlveranstaltung von Alois Gerig im August im Schlachthof stieß auf großes Interesse und brachte ein volles Haus. Den Abschluss des Veranstaltungsjahres bildete am 5. Dezember ein Mitgliederdialog im HdoT mit den drei CDU Abgeordnetendes Bundestages Margarete Horb, Nina Warken und Alois Gerig.

In seinem Ausblick auf das neue Jahr, das Wahljahr für Gemeinde, Kreis und Europa, verwies Ullmer auf die Suche nach geeigneten Kandidaten und Kandidatinnen. Man sei sowohl auf junge Vertreter als auch auf solche angewiesen, die bereits Erfahrung und Verantwortung übernommen hätten. Mit starken Kandidatinnen undKandidaten könne man ein starkes Ergebnis für die CDU erreichen, um weiterhin in Walldürn richtungsweisend zu sein. Im Zusammenhang mit der Kommunalwahl dürfe man die Diskussion und Abstimmung zur unechten Teilortswahl nicht vergessen, die gerade vor 5 Jahren einen guten Zusammenhalt der CDU in unserer Stadt vermittelt habe und das Mitsprache aller Stadtteile, auch des kleinsten sichergestellt habe. Der Vorsitzende beendete seine Ausführungen mit dem Dank an alle Mitglieder und Aktiven, vor allem auch an die JU, die sich immer wieder tatkräftig bei den einzelnen Aktionen einbrachte.

Bürgermeister Markus Günther schloss sich dem Dank- und Segenswünschen seines Vorredners an. Auch ergab einen Rückblick über das vergangene Jahr. Er verwies auf das Jubiläum der Garnison mit ihrer Vortragsreihe, die allerdings besser hätte besucht sein können. Das Blumen- und Lichterfest konnte man mit dem Elektromobilitätstag des Neckar-Odenwald-Kreises verbinden und  mit von der Partie sein, wenn es um die Einführung dieser neuen Art der Fortbewegung geht. Leider kamen wegen der schlechten Witterung nur wenige Interessenten, auch bei dem anschließenden politischen Frühschoppen mit Fraktionsvorsitzenden Peter Hauk.

Walldürn bekomme durch das neue Baugebiet und den Anschluss an die B27 ein neues Gesicht. Man dürfe aber dabei die Entwicklung des Stadtzentrums nicht aus dem Auge lassen. Der Stadtentwicklungsplan zeige vorsichtige Fortschritte. Die Stadtapotheke habe einen neuen Besitzer und auch im Gaststättenbereich habe man dazugewonnen. Im Bahnhof wird in Kürze ein Restaurant eröffnen und es ist zu hoffen, dass damit der Vandalismus gerade in diesem Eingangstor von Walldürn zurückgehen wird. Mit dem Abbruch des nicht mehr renovierbaren Schwesternheims am Geriatriezentrum werden Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen. Mit der Umsetzung des Sanierungsgebietes Obere Vorstadtstraße, Schmalgasse, Sandgasse soll zügig begonnen werden, sobald das Land Sanierungsmittel bewilligt. Die Sanierungsmaßnahmen der Vorjahre im energetischen Bereich im Schulzentrum und im Hallenbad zeigen bereits Früchte. Aus Energiegründen soll auch die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt werden. Im Friedhof konnten bauliche Veränderungen in der Kapelle vorgenommen werden und man wird auch in Zukunft die eine oder andere Maßnahmen noch angehen müssen. Der Bürgermeister verwies auf die vielen erfolgreich abgeschlossenen  Baumaßnahmen in den Ortsteilen, wobei auch die Flurbereinigung eine große Hilfe war. Ein besonderes Anliegen war dem Bürgermeister die Diskussion über den Stadtbus. Auf keinen Fall werde man die Bevölkerung im Regen stehen lassen, man habe lediglich dem unrentablen bestehenden System nicht mehr zugestimmt. Aufgrund von 25% weniger Nutzung sei die Verwaltung jetzt gefordert, kreative Vorschläge zu machen. Bürgermeister  Markus Günther schloss mit einem Blick auf die Schulentwicklung. die man im Auge behalten müsse, wobei der gesamte Gemeindeverwaltungsverband Hardheim-Walldürn gefordert sei.


Kreisvorsitzender Ehrenfried Scheuermann schloss sich den Worten seines Vorredners an. Er bemerkte, dass eine Kritik an der CDU in der Öffentlichkeit nicht gerechtfertigt sei, was man an den positiven Ergebnissen erkennen könne, die bereits Steffen Ullmer genannt hatte. Wichtig seien nicht die Meinungen und Meldungen in den öffentlichen Medien, sondern die solide Arbeit an der Basis. In der Europapolitik habe die CDU nach Umfragen eine positive Entwicklung, die es zu halten gebe. Man müsse aber die Herausforderung annehmen und sich nicht auf dem Erfolg ausruhen. Für die bevorstehenden Wahlen solle es von Seiten des Kreises nur wenige Großveranstaltungen geben. Man wolle sich vielmehr der Unterstützung der Orts- und Stadtverbände widmen. Er verwies auf den Neujahrsempfang am 31.1 im Feuerwehrhaus in Mosbach mit Peter Altmeier, MdB,und den Kreisparteitag am. 11.4. im Raum Mosbach. Im Anschluss an seine Ausführungen nahm er zusammen mit Alois Gerig, Markus Günther und Steffen Ullmer die Ehrung von Manfred Rauber für 40 Jahre Mitgliedschaft vor.

Im Anschluss daran ergriff Alois Gerig das Wort. Trotz seiner umfangreichen Verpflichtungenlasse er es sich nicht nehmen, auch in Walldürn vorbeizukommen, um sich für die hervorragende Unterstützung bei seiner Wiederwahl zu bedanken. Die Wahl sei für die CDU bestens gelaufen. Alle 36 Wahlbezirke in Baden-Württemberg wurden für die CDU gewonnen, was eine Ohrfeige für die grüne-rot Landesregierung bedeute. Der Wähler habe bewusst erkannt, dass die jetzige Landesregierung nichts für den ländlichen Raum übrig habe. Er sehe sich nach wie vor als Vertreter des ländlichen Raumes und man müsse sich bewusst sein, dass gerade der ländliche Raum Vorreiter in Sachen Energiewende sei. Die CDU ist die Partei des ländlichen Raumes und muss klar richtungsweisend sein. In Sachen Koalitionsvertrag müsse man sich langsam beruhigen und zur Tagesordnung übergehen. Die große Koalition sei die bessere Lösung. Man müsse zufrieden sein und das Beste aus der Situation machen. Mit vier Vertretern aus dem ländlichen Raum im Bundestag sei man mehr als gut vertreten und könne etwas erreichen. Alois Gerig schaue mit Optimismus in die Zukunft. Am Ende seiner Ausführung rief auch er zum Engagement bei den bevorstehenden Wahlen auf.

Steffen Ullmer bedankte sich bei allen Rednern für ihre Ausführungen und bei den Anwesenden für ihr Kommen. Er lud noch zu einem längeren Verweilen ein und schloss 

Infos im Internet:
www.cdu-wallduern.de

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