Valencia/Mosbach – Schüler erleben Interkulturalität


(Foto: pm)
(pm) Pünktlich zum Ende des wichtigsten Volksfestes in Valencia, der Fallas, ist die Austauschgruppe des Nicolaus-Kistner-Gymnasiums nach Deutschland zurückgeflogen.

Schüler und Schülerinnen der 9. Klassen waren in der Woche der Fallas von Valencia in La Canyada, eine Vorstadt von Valencia, zum Besuch. In Dezember 2016 waren schon die spanischen Schüler in Mosbach zu Gast gewesen und konnten die Weihnachtsstimmung in vollen Zügen genießen.

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Gemeinsam mit ihren spanischen „Geschwistern“ besuchten die Schüler und Schülerinnen den Unterricht und unternahmen eine gemeinsame Exkursion in der Stadt Valencia. Der Besuch des Öko-Parks, ein toller Tierpark in dem die Schüler auch an zwei Workshop mitmachten, rundete das Programm ebenso ab wie die Teilnahme an einer Demonstration durch La Canyada anlässlich des Frauentags.

Anschließend gab es Trinkschokolade und Zeugnisse für die Spanier. Ab Mitte der Woche war es höchste Zeit sich in die Festivitäten der Fallas zu begeben. Ab da waren die Schüler und Schülerinnen bei ihren Familien. Die Aktivitäten waren vielfältig: Besuch der Fallas, große Monumente aus Holz und Pappe, die in allen großen Plätze und Kreuzungen zu sehen waren, sie konnten der Mascletá beiwohnen, ein pyrotechnisches Spektakel, das jeden Tag auf dem Rathausplatz stattfand.

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Die Umzüge zum Blumenopfer der Madonna konnten betrachtet werden, ein besonders prachtvolles Ereignis, bei dem die „Valencianos“ im Tracht und begleitet von unzähligen Musikkapellen zwei große Straßen von Valencia zwei lange Nachmittage und Nächte im Beschlag nehmen, um der Madonna der „ungeschützten“ Menschen zu ehren. Nicht zu vergessen sind die spektakulären Feuerwerkveranstaltungen, die drei Tage lang gegen 1 Uhr nachts in Valencia vorgeführt wurden.
Jede Familie hatte ein eigenes Programm, so konnten unsere Jugendlichen z. B. Orangen auf der Plantage selber pflücken.

Es war eine wundervolle Zeit für alle, in der die Interkulturalität zur Geltung kam. Eine Erfahrung, die heute und in der Zukunft im Leben unserer Schüler und Schülerinnen eine wichtige Rolle im Sinne vom Völkerverständigung und Arbeit für den Frieden mit Sicherheit spielen wird. ,,Wir sind dankbar, dass wir es zusammen mit den „Valencianos“ erleben durften‘‘.

Ein besonderer Dank der Schulleiter Jochen Herkert und Marion Stoffel geht an Dr. Malagamba de Stüber und ihren Mann für das Engagement während dieses Austausches und die hervorragende Betreuung der Schülerinnen und Schüler.

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