Fallwildsuche und Zaunbau gegen ASP

Fallwildsuche und Zaunbau gegen ASP
Fallwildsuche und Zaunbau gegen ASP

ForstBW-Mitarbeiter bauen den Schutzzaun entlang der B 45 bei Eberbach. (Foto: pm)
Eberbach. (pm) Für den Menschen ist sie ungefährlich – vor allem für die Landwirtschaft hat sie weitreichende wirtschaftliche Folgen: Die Afrikanische Schweinepest (ASP). Seit die Tierseuche auch im Rhein-Neckar-Kreis angekommen ist, arbeiten viele Fachbereiche im Landratsamt gemeinsam mit anderen Behörden im Land Baden-Württemberg daran, eine weitere Ausbreitung zu verhindern.

Wichtige Maßnahmen sind dabei der Bau von Schutzzäunen und die Fallwildsuche. Mit der Wildschweinkadaversuche hat das Land Baden-Württemberg das Training Center Retten und Helfen (TCRH) in Mosbach beauftragt. Die Suche erfolgt mittels Drohnen und Suchteams (Hund-Mensch-Gespann).

„Der Zaunbau und die Fallwildsuche sind sehr wichtige Maßnahmen, um die Tierseuche einzudämmen“, sagte Minister Peter Hauk, Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg heute beim Vorort-Termin in Eberbach.

Entlang der BAB 656 – Bundesstraße (B) 37 und dann entlang der B 45 in Richtung hessischer Grenze werden außerdem Elektroschutzzäune gebaut. Mit der ‚taktischen Zäunung‘, bei der freie Gebiete durch Zäune weiträumig gesichert werden, sollen Wildschweine daran gehindert werden, das ASP-Virus in schweinehaltende Betriebe einzuschleppen: „Ziel ist es, ‚vor die Lage‘ zu kommen“, betonte die Gesundheits- und Ordnungsdezernentin des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss bei dem Vor-Ort-Termin. Die Zäune werden vom Landesbetrieb ForstBW mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks gebaut.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Regelungen in den betroffenen Gebieten unbedingt zu beachten. Alle Informationen dazu gibt es auf der Infoseite www.rhein-neckar-kreis.de/asp.

Minister Peter Hauk informierte sich vor Ort über die Fallwildsuche mit dem TCRH Mosbach im Raum Eberbach
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