DLRG Mosbach an der Nordsee im Einsatz

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An der Nordsee sammelten Mosbacher Wasserretter wertvolle Erfahrungen. (Foto: privat)
 Cuxhaven.  (lj) „Wasser lieben – Leben retten“ – diesem Motto folgend machten sich diesen Sommer drei Mitglieder der DLRG Mosbach auf den Weg an die deutschen Küstengewässer. Die Rettungsschwimmer Jason Lichtenfels, Vincent Li und Lars Janson sorgten zusammen mit acht weiteren Ehrenamtlichen eine Woche lang für die Sicherheit am Strand von Cuxhaven an der Nordsee.

An vier Rettungsstationen, die mit mindestens zwei Wachgängern täglich von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr besetzt sind, werden mehrere Kilometer Strand durchgehend bewacht. An den Küsten der Nordsee kommt zu diesem Bereich allerdings noch ein weitaus größeres Gebiet hinzu, das es im Auge zu behalten gilt.

Durch die stark ausgeprägten Gezeiten entsteht zwei Mal täglich eine Wattfläche, die über 20 Kilometer von Strand bis Wasserkante reicht. Das Wattenmeer lädt zum Wandern und Genießen der Natur ein, birgt allerdings auch einige Gefahren. So ist es möglich, in Schlickfeldern stecken zu bleiben oder von Wasserläufen, sogenannten „Prielen“, umschlossen zu werden.

In solch einem Fall können sich Wanderer auf sogenannten „Rettungsbaken“ in Sicherheit bringen. Die Kontrolle dieser lebensrettenden Türme im Watt gehört zu den täglichen Aufgaben der Wachgänger in Cuxhaven. Hinzu kommen Strandrundgänge, die Hilfe bei der Suche nach vermissten Personen und nicht zuletzt das ständige Beobachten der Wasseroberfläche bei Flut. So können in Not geratene Personen sofort entdeckt werden und die Rettung per Motorboot oder durch schwimmerischen Einsatz kann eingeleitet werden.

Auch in Sachen Erste Hilfe halfen die Rettungsschwimmer weiter. Alle drei besuchten mindestens den Sanitätslehrgang A der DLRG und wissen mit Material zur erweiterten Ersten Hilfe fachgerecht umzugehen.

Dieses findet sich auf jeder Rettungsstation in Sanitätsrucksäcken, die im Notfall sofort einsatzbereit sind. So war es kein Problem, kleinere Sportverletzungen zu versorgen oder auch bei einem Verkehrsunfall auf dem hinter dem Strand gelegenen Radweg  professionell Hilfe zu leisten.

Trotz des Einsatzes in der Nachsaison am Cuxhavener Strand konnten die drei Wachgänger wertvolle Erfahrungen sammeln. „Jeder Tag ist anders und bringt neue Herausforderungen. Man lernt immer neue Aufgaben kennen und kann so seine Fähigkeiten für kommende Einsätze ständig verbessern“, erklären die Wachgänger.

Am Ende der Woche sind sich alle einig: die Zeit in Cuxhaven war zwar anstrengend, aber auf jeden Fall lohnenswert. “ Wir sind froh, dass nicht allzuviel passiert ist und wir einigen Menschen weiterhelfen konnten.“

Mit dieser Woche wuchs bei allen dreien die Motivation, sich weiterhin ehrenamtlich im Wasserrettungsdienst zu engagieren. Daher werden schon jetzt Vorbereitungen für weitere Einsätze getroffen und die Vorfreude auf die nächste Saison ist groß.


Einsatz vor malerischer Kulisse. (Foto: privat)

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