Neuer Leitstellenvertrag unterzeichnet

14.01.10

Landrat Dr. Brötel lobte die Effektivität der Rettungsleitstelle Mosbach

Landrat Dr. Achim Brötel und der Erste Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Mosbach, Ludwig Prinz von Baden, unterzeichneten im Beisein des DRK-Kreisgeschäftsführers Linus Vetter, Ersten Landesbeamten Martin Wuttke und Fachdienstleiters Dieter Breunig (v.r.n.l) die neue Vereinbarung über die Einrichtung und den Betrieb einer integrierten Rettungsleitstelle. (Foto: LRA)

Neckar-Odenwald-Kreis. Ein erfreulicher Anlass führte Landrat Dr. Achim, den Ersten Vorsitzenden des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Mosbach e.V., Ludwig Prinz von Baden, sowie DRK-Kreisgeschäftsführer Linus Vetter im Landratsamt in Mosbach zusammen. Grund des Zusammenkommens war die Unterzeichnung des neuen Rettungsleitstellenvertrags. Das DRK Mosbach und der Neckar-Odenwald-Kreis betreiben seit 2000 zusammen eine integrierte Leitstelle für die Feuerwehren und den Rettungsdienst. Um auf die wechselnden Erfordernisse des Leitstellenbetriebs künftig flexibeler reagieren zu können, wurden die zugrunde liegenden Verträge in eine „Einheitliche Vereinbarung über die Einrichtung und den Betrieb einer integrierten Leitstelle für die Feuerwehren und den Rettungsdienst im Neckar-Odenwald-Kreis“ zusammengeführt. Der Kreistag des Neckar-Odenwald-Kreises hat dem neuen Vertrag in seiner letzten Sitzung im Dezember 2009 einstimmig zugestimmt.

Landrat Dr. Brötel hob bei der Unterzeichnung die Wichtigkeit der Leitstelle ausdrücklich hervor und erteilte der immer wieder währenden Diskussion um sogenannte „Großleitstellen“ eine klare Absage. „Oft geht es im Rettungsdienst nicht nur um jede Minute, sondern um jede Sekunde. Und unsere Leitstellendisponenten kennen jeden Quadratmeter im Kreis. Besser kann das niemand organisieren.“ Das sahen auch der Kreisvorsitzende und der Kreisgeschäftsführer so: „Nur wenn in einem ausgeklügelten und eingespielten System alle Rädchen ineinander greifen, kann das Maximum erreicht werden.“ Wie gut dies funktioniert, sieht man daran, dass der Neckar-Odenwald-Kreis bei der Einhaltung der Hilfsfrist obgleich seiner ländlichen Struktur im landesweiten Vergleich einen guten Platz belegt. „Es gibt absolut keinen Grund, hier etwas zu verändern“, so der Landrat. Die Anzahl der vermittelten Einsätze in der Leitstelle Mosbach sind durchaus eindrucksvoll. Seit dem Jahr 2006 hat die Zahl der Einsätze stark zugenommen. Wurden 2006 noch rund 24.186 Einsätze vermittelt, hatte die Leitstelle im Jahr 2009 rund 28.000 Einsätze zu bearbeiten. Der Bereichsausschuss wird sich deshalb im Frühjahr 2010 mit der Frage auseinander setzen, ob nicht eine Erhöhung der Disponentenanzahl angezeigt ist.

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