Die Teilnehmer der zweitägigen Klausurtagung der Freiwilligen Feuerwehr Buchen. (Foto: Grimm)
Nachrichten-App eingerichtet
Buchen. (mag) Wie soll die Freiwillige Feuerwehr Buchen in Zukunft aussehen? Was kann die Feuerwehr tun, um für neue Einsatzkräfte attraktiver zu werden? Und wie lässt sich die Ausbildung so optimieren, dass mehr Mitglieder spezielle Lehrgänge besuchen?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich auf Einladung der Feuerwehrführung rund 40 Mitglieder des Feuerwehrausschusses sowie weitere Mitglieder aus den verschiedenen Abteilungen unter dem Arbeitstitel „Feuerwehr Buchen 2035 – Zukunftskonzept einer modernen Gefahrenabwehr“.
Workshops zur Zukunft der Feuerwehr Buchen
Nach einer Einführung durch Feuerwehrkommandant Andreas Hollerbach in den bestehenden Feuerwehrbedarfsplan der Freiwilligen Feuerwehr Buchen und dessen planmäßige Fortschreibung arbeiteten die Teilnehmenden in drei intensiven Workshops daran, wie die Feuerwehr Buchen in den kommenden Jahren aufgestellt sein soll. Betreut von Andreas Hollerbach, Martin Henn, Mathias Wegner, Arno Noe, Rainer Mackert und Stefan Lehrer befassten sie sich mit unterschiedlichen Themenbereichen.
Ideen für Attraktivität, Ausbildung und Struktur
In mehreren Gruppen gingen die Teilnehmenden den verschiedenen Fragestellungen nach und erarbeiteten Vorschläge, wie die Attraktivität der Freiwilligen Feuerwehr gesteigert werden kann, wie die Ausbildung in den Feuerwehren optimiert werden könnte und wie sich die Feuerwehr Buchen verändern muss, um auch in zehn Jahren noch eine leistungsfähige Gemeindefeuerwehr zu sein, die für ihre Bürgerinnen und Bürger einsatzbereit bleibt. Die Beratungen brachten zahlreiche Ideen zur Steigerung der Attraktivität hervor, lieferten Denkansätze für Anpassungen in der Ausbildung und führten Vorschläge zur Verbesserung der Struktur der Feuerwehr Buchen, ihrer Gerätehäuser und des Fahrzeugbestands zusammen.
Nächste Schritte und digitale Vernetzung
Nach zwei sehr produktiven Tagen waren sich alle Teilnehmenden im Abschlussgespräch einig, dass sie in weiteren Treffen gemeinsam an den anspruchsvollen Fragestellungen weiterarbeiten möchten. Als erste direkt umsetzbare Maßnahme wurde eine Gruppe in einer digitalen Nachrichten-App eingerichtet, über die alle Feuerwehr-Mitglieder direkt und ohne Umwege erreicht werden sollen. Über 200 der 360 Mitglieder sind dort bereits vertreten. Die Abteilungskommandanten geben den Beitritts-Link gerne weiter.
