Auch ohne Sieg beglückt

Kicker der Johannes-Diakonie Mosbach bei Deutschen Meisterschaft

Mosbach/Duisburg. Losgezogen waren die Kicker, um sich den nächsten Titel zu erspielen: Mit dem Sieg beim Baden-Württembergischen Fußballwettbewerb hatte sich ein Fußball-Team der Johannes-Diakonie Mosbach für die Teilnahme an der 10. Deutschen Meisterschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) qualifiziert. Dass der Pokal dann doch nach Hessen ging, tat der guten Stimmung vom 20. bis 23. September in der Sportschule Duisburg-Wedau keinen Abbruch.

In einer Feierstunde im Duisburger Rathaus eröffnete der ehemalige Außenminister Klaus Kinkel offiziell das Turnier und nahm mit Traineridol Otto Rehagel die Gruppenauslosung vor. 16 Landessieger kämpften anschließend um den Titel des Deutschen Meisters, wobei die Johannes-Diakonie Mosbach das Bundesland Baden-Württemberg vertrat. Den Titel aber sicherte sich die „Reha-Werkstatt Oberrad“ aus Hessen. Für die Mannschaft der Mosbacher WfbM reichte es nur zum 13. Platz.

Das Rahmenprogramm des Turniers sorgte dennoch dafür, dass die Tage in Duisburg-Wedau auch die Mosbacher begeisterten. Gegen eine französische Mannschaft wurde ein Länderspiel ausgetragen, bei dem von der Johannes-Diakonie Anthony Fields mitspielte. Der Besuch eines Spitzenspiels der 2. Bundesliga, MSV Duisburg gegen Fe Augsburg, stand ebenfalls auf dem Programm. Beim Mobil des Deutschen Fußball-Bundes konnte jeder Sportler seine fußballerischen Fähigkeiten beweisen und ein Fußballabzeichen gewinnen. Der gemeinsame Grillabend ermöglichte allen Spielern, Trainern, Helfern und Offiziellen, Erfahrungen auszutauschen, Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen.

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„Deutsche Meisterschaften“: Für den Pokal ist das Team der Johannes-Diakonie Mosbach nach Duisburg gefahren, heim kam es mit freudigen Erfahrungen. (Foto: Achim Schwind)

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