Energietage im Kindergarten St. Odilia

Dass das Lämpchen brennt ist eine Sache; warum es brennt eine andere: Bei den von der Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis organisierten „Energietagen“ im Hettinger Kindergarten St. Odilia gingen die Kinder vielen Fragen rund um Energie auf den Grund. (Foto: LRA)

Neckar-Odenwald-Kreis. (lra) „Alles was wächst und lebt auf Gottes Welt, ist wert, dass man es erhält“ war das Jahresthema des Kindergartens St. Odilia in Hettingen. In diesem Rahmen haben sich die Kinder zunächst intensiv mit Müll und Müllverwertung beschäftigt – auch ein Besuch bei der AWN in Buchen mit kindergerechten Führungen gehörten dazu – bevor sie sich der Energie zuwandten. Traurige Aktualität bekam dieses Thema im Frühjahr durch die Katastrophe in Fukushima. Umso wichtiger war den Kindern dann auch die Beschäftigung mit erneuerbaren Energien.

Hier klinkte sich die Energieagentur Neckar-Odenwald-Kreis (ean) mit ihrem Geschäftsführer Uwe Ristl ein. Nachdem sich vor allem die größeren Kinder mit den Hettinger Windrädern, mit Solarenergie auf den Dächern und bei einem Besuch im Freilandmuseum in Gottersdorf mit der Frage beschäftigt hatten, wie man früher ohne Strom, Öl und Gas gelebt hat, standen als Abschluss „Energietage“ im Kindergarten an. Eine ähnliche Aktion hatte Ristl im vergangen Jahr im Buchener Kindergarten St. Rochus angeboten. Und mit ähnlichem Erfolg liefen diese drei Tage auch in Hettingen ab.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Energietage im Kindergarten St. Odilia“ url=“http://www.NOKZEIT.de/?p=14939„] Ristl, die Kindergartenleiterin Edeltrud Mackert und die Erzieherinnen nutzten die ganz natürliche Begeisterung und Neugierde der Kinder, um mit einfachen Experimenten Fragen nachzugehen wie: Was ist Energie? Wie wird Energie sichtbar? Wie wird sie erzeugt? Was ist Magnetismus? Dazu hatte Uwe Ristl verschiedene Stationen aufgebaut. Gearbeitet wurde mit einer Dynamotaschenlampe, mit einer Dampfmaschine, mit Solarzellen und mit einem Solarofen. Aber auch ganz einfache Dinge kamen zum Einsatz: Die statische Aufladung wurde beispielsweise mit einem Kamm oder mit Luftballons demonstriert.

Höhepunkt war dann jeweils das gemeinsame Essen. Die heiße Wurst, die in einem Solarkocher klimaschonend erhitzt wurde, schmeckte allen. „Sogar besser als zuhause“, war das übereinstimmende Urteil. Das eigentliche Ziel allerdings war, die Kinder auch schon im Kindergartenalter für den Umgang mit Energie zu sensibilisieren. Ein Beispiel, das nach der Vorstellung des Geschäftsführers Schule machen sollte. Wer Fragen zum Projekt hat oder ein ähnliches Projekt durchführen möchte, kann sich an Uwe Ristl wenden, Telefon 06281 / 906-880, E-Mail info@eanok.de.

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