FDP bekennt sich zu Erneuerbaren Energien

Energiepolitik auch Thema bei den Liberalen

Elztal. (pm) Mit dem Thema „Energiepolitik“ setzte sich auch der FDP Kreisvorstand Neckar-Odenwald am vergangenen Wochenende in Elztal-Dallau auseinander. Wie kann sich jeder Bürger aktiv am Umbau der kommunalen Energieversorgung beteiligen? Mit dieser Frage eröffnete der Kreisvorsitzende Achim K. Walter die Sitzung im Landgasthof „Zur Pfalz“. Ein weltweit steigender Energieverbrauch, immer knapper werdende Ressourcen und der Klimawandel – die Nutzung erneuerbarer Energien gewinnt in dieser Zeit stetig an Bedeutung. Deshalb ist es nach Auffassung der Liberalen im Neckar-Odenwald-Kreis höchste Zeit um über Alternativen zu Öl, Gas und Kohle nachzudenken.

Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“Feuerwehrkameraden befördert und geehrt“ url=“http://www.NOKZEIT.de/?p=14984„] „Die neue Regierung in Stuttgart hat bislang noch keine tragfähigen Konzepte zum Umbau der Energieversorgung vorgelegt. Die durch die schwarz-gelbe Bundesregierung eingeleitete Energiewende ist in den Köpfen vieler Regierungspolitiker in Stuttgart noch nicht angekommen“ betonte Walter in seiner Ansprache. Das Energiepolitik vor allem vom sinnvoll Machbaren geleitet sein muss und nicht von Ideologien war breiter Konsens unter den Liberalen. Begrüßt wurden in diesem Zusammenhang auch die jüngsten Anstrengungen in der Region zur Schaffung einer Regionalentwicklungsgenossenschaft Hohenlohe-Odenwald-Tauber (H-O-T) um Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Prozesse der Energiewende einzubinden. Eine Idee die jedoch keineswegs neu ist. Bereits 2007 hat die FDP im Kreistag durch den damaligen Kreisrat Ulrich Halder einen Antrag vorgebracht, der die Errichtung eines „Publikumsfonds“ für erneuerbare Energien forcieren sollte. Schon damals war die klare Zielstellung, dass die Bevölkerung Geld in nachhaltige Projekte investieren kann und so Kapital in der Region gebunden wird. „Damals fand sich für diese zukunftsweisende Idee keine Mehrheit, umso erfreulicher ist es das heute an einem ganz ähnlichen Modell gearbeitet wird“ unterstrich der heutige Gemeinderat Halder.

Dass die breite Nutzung regenerativer Energien vor Ort und die Unabhängigkeit von den großen Energieversorgern ein erklärtes Ziel des FDP Kreisverbandes ist, unterstrich der Vorstand mit einem entsprechenden Grundsatzbeschluss. Bei der Umsetzung muss insbesondere die Versorgungssicherheit und die Bezahlbarkeit von Energie gewährleistet sein, damit die ökonomischen Interessen der Region gewahrt und Wachstumschancen erhalten bleiben. Für die künftigen Herausforderungen in der Energiepolitik sieht man sich mit den bestehenden und kommenden Initiativen im Neckar-Odenwald-Kreis gut gerüstet.

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