MdB Gerig im „Haus der Wirtschaft“

Gespräch mit IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke

Unser Bild zeigt von links: IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke, MdB Alois Gerig, IHK-Geschäftsführer Bernhard Kraft. (Foto: privat)

Mosbach. (mh) „Die kleinen und mittleren Unternehmen sind die Motoren für Beschäftigung und Wohlstand“, unterstrich MdB Alois Gerig zum Auftakt seines Gesprächs mit Dr. Axel Nitschke, seit Jahresbeginn neuer Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, in Mosbach. So waren sich Gerig und Nitschke auch gleich darin einig, dass für die Unternehmen gute Rahmenbedingungen zu schaffen seien, damit sie erfolgreich sein können. Die IHK ist für Gerig ein wichtiger und wertvoller Partner.

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Thema Energie. Für die Unternehmen sei die sichere und kostengünstige Energieversorgung von vitalem Interesse, stellte Nitschke fest. „Wir werden die Energiewende schaffen“, gab sich Gerig überzeugt. Dabei dürfe die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nicht durch hohe Strompreise gefährdet werden. Man könne jetzt schon feststellen, dass vor Ort viele Unternehmen direkt oder indirekt in die Produktion von Anlagen für erneuerbare Energie oder Energiesparmaßnahmen, eingebunden sind, so Gerig weiter, dem eine regionale Wertschöpfung bei der Energieerzeugung als Chance für den ländlichen Raum am Herzen liegt.
Dieser Artikel ist mir was wert: [flattr btn=“compact“ tle=“MdB Gerig im Haus der Wirtschaft“ url=“http://www.NOKZEIT.de/?p=15025„] Fachkräftesicherung und demografischer Wandel standen ebenfalls auf der Tagesordnung. „Der Umbruch auf dem Lehrstellenmarkt hat sich in diesem Jahr weiter verfestigt“, so der IHK-Chef. Für die Unternehmen werde es immer schwieriger, Bewerber und Fachkräfte zu gewinnen. Die IHK helfe energisch, mit konkreten Projekten dem Fachkräftemangel zu begegnen. Als Stichworte dafür nannte Nitschke beispielhaft Bildungspartnerschaften, Ausbildungsbotschafter und passgenaue Vermittlung von Ausbildungsstellen und Bewerbern („Matching“). Solche praktischen Ansätze hält der Abgeordnete Gerig für sehr wertvoll. Es sei wichtig, das Image der dualen betrieblichen Ausbildung zu verbessern sowie deren Wert und Zukunftsorientiertheit wirksamer zu vermitteln. Die alljährliche Lehrstellenpräsentation der Überbetrieblichen Ausbildungswerkstätte in Buchen (ÜAB) ist in den Augen von Gerig ein vorbildliches Instrument.

Einigkeit bestand zwischen IHK und Gerig ferner über den Ausbau der Verkehrswege und die Verbesserung der Anbindung des Neckar-Odenwald-Kreises an die Autobahnen, die optimale Versorgung des ländlichen Raums mit schnellen Internetanschlüssen, die weitere Sicherung von EU-Fördermitteln für Investitionen und Projekte im Kreis, den Ausbau der Dualen Hochschule in Mosbach und die Frage der Bundeswehrstandorte.

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