Mudaus „Klimabiologe“ wurde 50

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von Liane Merkle

Mudau. Die Glückwünsche und das Händeschütteln nahmen kaum ein Ende und der Gabentisch war – ganz anders als die Hauptperson des Tages – dem Zusammenbruch nahe. Man könnte auch sagen, dass dieser 50. Geburtstag des Mudauer Bürgermeisters Dr. Norbert Rippberger als Gütesiegel für den TÜV-Stempel stand – und den konnte das Gemeindeoberhaupt während des Empfangs zu Ehren seines Wiegenfestes im Bürgersaal des Rathauses mit Bravour meistern.


Die Kleinsten seiner Gemeinde machten den Anfang, abgelöst wurden diese von den Schülerinnen und Schülern der Grundschule Schloßau sowie der Grund- und Hauptschule Mudau, bevor die politischen, wirtschaftlichen und anderen Größen des Landkreises und darüber hinaus 50 Jahre Norbert Rippberger hoch leben ließen. Unter anderem begrüßte Siegfried Buchelt als 1. Bürgermeisterstellvertreter die Eltern von Dr. Rippberger aus Donebach, Alexandra Fürstin und Andreas Fürst zu Leiningen, die neue Ehrenbürgerin Susanne Everth-Schulz, MdB Alois Gerig, Landrat Dr. Achim Brötel sowie die Bürgermeisterkollegen Roland Burger, Bruno Stipp, Stefan Schwab, Markus Günter und Jürgen Galm, Vertreter aus Wirtschaft, Banken, Vereinen und Kirche sowie der Verwaltung, Kreis-, Gemeinde- und Ortschaftsräten.

Und die Laudationes auf den Jubilar häuften sich. Vor allem lobten die Grußwortredner seine Kreativität, seinen Ehrgeiz, das kollegiale Miteinander und seine Hartnäckigkeit. Dr. Norbert Rippberger habe mit der – gerade in einer Flächengemeinde wie Mudau notwendigen – konsequenten Aufgabenerfüllung auf die grundsolide Arbeit seines Vorgängers Wilhelm Schwender aufgebaut, sich erfolgreich für die Konsolidierung des Gemeindehaushalts, weiter für die Revitalisierung des Ortskern und besonders für die Wirtschaftsförderung eingesetzt.

MdB Alois Gerig meinte, dass dem „Klimabiologen“ Rippberger nichts besseres als das hervorragende Klima von Mudau habe passieren können. Landrat Dr. Brötel zeigte sich persönlich und im Namen des Landkreises ein wenig beruhigt, dass sogar „die ganz Jungen irgendwann einmal 50 werden und dennoch mit viel Biss mitten im Leben stehen. Schließlich kannte er seinen ehemaligen Schulkameraden vom BGB bereits, als dieser zum sympathischsten Vampir von Donebach gekürt worden war. Bruno Stipp empfahl dem Geburtstagskind – auch im Namen aller Bürgermeisterkollegen des Kreises – seine Kollegialität beizubehalten, denn „ein gutes Miteinander entschädigt für vieles.“

Bürgermeister Roland Burger sah die Vorteile in dem eher ungewöhnlichen beruflichen Werdegang von Dr. Norbert Rippberger als Naturwissenschaftler und dankte ihm im Namen der IGO-Mitstreiter und der CDU-Kreistagsfraktion für die konsequente und innovative Zusammenarbeit.

Hans Slama wünschte dem Jubilar im Namen der Ortsvorsteher und des Gemeinderates neben Glück und Gesundheit eine weiterhin glückliche Hand in seinen Entscheidungen. Für die Mudauer Kirchen hob Pfarrerin Seraphin-Hohmann die besondere Verpflichtung eines Bürgermeisters vor Gott und den Menschen hervor und Roman Andres dankte dem mit viel jugendlichem und sportlichen Elan gesegneten Bürgermeister auch im Namen seiner Schloßauer Kollegin Sophie Klopsch für die Weiterführung der Mudauer Tradition, die örtlichen Schulen optimal ausgestattet zu halten.

Flirten, Chatten & Freunde treffen

Peter Schlär dankte dem Jungfünfziger im Namen aller 54 örtlichen Vereine, Feuerwehren und Organisationen für seine Bürgernähe in der Metropolregion Mudau als Perle des Odenwaldes. Auch Ehrenbürgerin Susanne Everth-Schulz ließ es sich nicht nehmen, auf den „wunderbaren Bürgermeister“ der Gemeinde Mudau ihr Glas zu erheben.

Dieser dankte abschließend des offiziellen Teils der Gemeinde „für die Einladung zu meinem 50. Geburtstag“ mit den vielen besonderen Gästen. Und diesen für die lobenden Worte gute Wünsche. Sein besonderer Dank ging aber auch an die beiden Schulchöre, die für einen schwungvollen musikalischen Rahmen seines Geburtstagsempfangs gesorgt hatten.

In seinem Ausblick freute er sich darauf, noch viel in Mudau bewegen zu können doch „das geht nur, wenn wir alle zusammen arbeiten“.

Klimabiologe wurde 50

Unser Bild zeigt den Jubilar Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger im Kreis der Gratulanten. (Foto: Liane Merkle)

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