Schneidewind-Hartnagel im Bundesfrauenrat

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Landesdelegiertenkonferenz (LDK) von Bündnis90/Die Grünen wählte die Odenwälder Abgeordnete

Bild: Charlotte Schneidewind-Hartnagel bei ihrer Rede zur Kandidatur. (Hofherr)

Aalen. (mh) Auf der LDK in Aalen wurde neben der neuen Parteispitze Thekla Walker und Chris Kühn sowie dem Länderrat von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg, dem obersten beschlussfassenden Gremium der Landespartei zwischen den Bundesdelegiertenkonferenzen,  zahlreiche andere Gremien gewählt.

Unter anderem bestimmten die Mitglieder die Delegierten für den Bundesfrauenrat. Neben der Landesvorsitzenden Thekla Walker sowie der Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik, Dr.Susanne Wienecke, kandidierte auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion, MdL Charlotte Schneidewind-Hartnagel aus Eberbach. Nach ihrer Bewerbungsrede  wurde die Odenwälderin mit großer Stimmenzahl in den Bundesfrauenrat entsandt. Dieses Gremium beschließt die Richtlinien der Frauenpolitik innerhalb der Partei und kontrolliert darüber hinaus die Einhaltung und Umsetzung des Bundesfrauenstatus.


Für zwei Jahre kann Schneidewind-Hartnagel nun wichtige Themen mitbestimmen und Diskussionen rund um sogenannten „Frauenfragen“ anstoßen. Hier sieht die im März gewählte Landespolitikerin seit vielen Jahren den Schwerpunkt ihrer Arbeit, wie ihr Engagement in der „Arbeitsgemeinschaft für Interkulturelle Frauenbegegnung Interkultureller Garten e.V.“ und dem „LandFrauenverband Württemberg-Baden e.V.“ belegen.

Insbesondere das in Baden-Württemberg durch sechs Jahrzehnte  CDU-Regierung konservierte Frauenbild als „hinzuverdienende Hausfrau“ sowie die nach wie vor bestehenden geschlechterstereotype Benachteiligungen von Frauen will die engagierte Frauenpolitikerin aufbrechen und Frauen und auch Männern die Chance geben, veränderte Lebensmodelle umzusetzen.

Die Kandidatur für den Bundesfrauenrat ist daher die folgerichtige Fortsetzung bei der Realisierung dieser Themen.

Am ersten Tag der Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis90/Die Grünen Baden-Württemberg standen  am Samstag eine allgemeine politische Aussprache sowie die Diskussion um den Leitantrag zu „Demokratie und Bürgerbeteiligung“ auf der Tagesordnung. Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte in einer Rede, dass  die neue grün-rote Regierung in den ersten Monaten bereits wichtige Akzente gesetzt. Insbesondere in Umwelt- und Energiepolitik, aber auch Demokratie sowie der Bildungspolitik habe man dabei die Schwerpunkte gesetzt.


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