Nikolaus gegen „Santa Claus“

von Liane Merkle

Seckach. Hauptanliegen der Kooperation „Nikolausfeier“ im Team von Arbeitskreis „Soziales Netzwerk“ und Gesangverein Seckach ist das Bewahren einer hiesigen Tradition, die Gefahr läuft, um veramerikanisierten „Santa Claus“-Rummel unterzugehen.

So lud man auch am vergangenen Sonntag wieder zum „Nikolaus für Groß und Klein, für Jung und Alt“ in die Seckachtalhalle ein, und zwar zum echten Bischof Nikolaus, dessen Kleidung von Christa Parstorfer kindgerecht erläutert wurde. Vor allem die Mitra, so nennt man die Kopfbedeckung eines Bischofs hat dabei eine wichtige Funktion. Natürlich regen Leben und Wirken des Bischofs von Myra zu jeder Menge Legenden ein, die letztlich darin gipfeln, dass er mit dem Geschenkebringen in Verbindung gebracht wird. Und genau das und die kuschelige Atmosphäre, die die Verantwortlichen jedes Jahr in die Seckachtalhalle zaubern, locken Jahr für Jahr mehr Kinder, Eltern und Großeltern zum Seckacher Nikolaus.


Es versteht sich von selbst, dass der Zuspruch überwältigend war. Neben Kaffee, Glühwein, Kuchen und Plätzchen hatte das Bewirtungsteam wiederum ein kurzweiliges Programm für alle Generationen parat. So folgten nicht nur die Kleinsten dem Kasperletheater mit Iris Ühlein und Kerstin Köpfle und der spannenden Geschichte um Weihnachten und den Nikolaus, bevor der große echte Nikolaus mit einem prall gefüllten Geschenkesack die Bühne betrat, um großzügig die Leckereien zu verteilen.

Jeder, der ein Gedicht oder ein Lied vortrug oder dem Nikolaus vielleicht auch ein Bild gemalt hatte, durfte mit einem Naschpäckchen nach Hause gehen. Und es war ganz erstaunlich, welche Talente sich da präsentierten und den Nikolaus ebenso wie die Erwachsenen überraschten. Unser Bild zeigt den Bischof Nikolaus (Manfred Glittenberg) mit einem Teil der kleinen Künstler.

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