„Heiße Ausbildung“ bei der FFW Waldbrunn

467 Brandschutzcontainer

In der Mobilen Brandübungsanlage der EnBW konnten die Floriansjünger ihr Wissen in die Praxis umsetzen. Echtes Feuer ließ echten Stress aufkommen, sodass man schnell vergessen hatte, dass es lediglich eine Übung war. (Foto: privat)

Waldbrunn. (be) In der Zeit vom 17.10. bis 29.10.2013 stand der Freiwilligen Feuerwehr (FFW) Waldbrunn die Mobile Brandübungsanlage der EnBW für die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger zur Verfügung.

An mehreren Abenden  sowie einem Samstag konnten sich die Atemschutzgeräteträger aus Waldbrunn in der Brandübungsanlage auf dem Gelände der Fa. Mosca ausprobieren und das richtige Verhalten bei einem Brandeinsatz mit echtem Feuer üben.

Im Inneren der Mobilen Brandübungsanlage konnten durch die Befeuerung mit Gas verschiedenen Einsatzlagen simuliert und so das richtige Vorgehen und Verhalten sehr realitätsnah durchgeführt werden. Unter anderem wurden der Brand einer Kellertreppe, der Brand einer undichten Gasleitung  und der Brand eines Bettes samt Schrank simuliert. Ebenso konnte in der Anlage ein sogenannter Flash-Over, eine Durchzündung des Brandraumes simuliert werden. Somit konnten die Atemschutztrupps nicht nur mit schlechten Sichtverhältnissen und räumlicher Enge, sondern auch mit der Hitzeeinwirkung eines Brandes konfrontiert werden.




Schwerpunktmäßig wurden bei der Ausbildung das richtige Vorgehen in einem brennenden Raum sowie das richtige Verhalten bei dem „Flash-Over“  geübt. Die Wehrmänner und -frauen wurden von den Ausbildern mit immer neuen Einsatzlagen konfrontiert und konnten so das in der Ausbildung erlangte Wissen in die Praxis umsetzen.

Da die Atemschutztrupps während der Übung unter ständiger Beobachtung der Ausbilder waren, konnten unmittelbar im Anschluss wertvolle Tipps besprochen werden. So konnte von jedem Atemschutzträger wertvolle Erfahrung für einen eventuellen richtigen Brandeinsatz gesammelt werden.

Teilnehmer berichteten, dass man sehr schnell vergessen hatte, dass es eine Übung ist. Die absolute Realitätsnähe habe sogar für echten Stress und enorme Anspannung gesorgt. Vielfach konnte man Fehler erkennen und bei weiteren Übungen abstellen bzw. das Vorgehen optimieren. Die Ausbildung war eine große Bereicherung, war man sich am Ende einige. Die „echten“ Bedingungen schaffen ganz andere Übungsvoraussetzungen, als bei diversen „Trockenübungen“. 

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