Keine Maßnahmen gegen schnelle Fahrer

Mudau. (lm) Der aktuelle Sachstand zur „Neuhof-Straßensanierung“ und gewünschte Investitionsvorhaben zur Anmeldung in den Gemeindehaushalt für das nächste Jahr standen im Mittelpunkt der jüngsten öffentlichen Sitzung des örtlichen Ortschaftsrates.

Ein besonderer Willkommensgruß von Ortsvorsteher Klaus-Erich Schork galt hierbei Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger, Harald Grimm von der Gemeindeverwaltung und Oswald Gehringer vom Ing. Büro Sack und Partner, der über die 310 Meter lange Sanierungsmaßnahme in der Neuhofstraße informierte. Hierbei will man seitens der Gemeinde eine schnelle Planung erarbeiten und die Maßnahme bereits im Haushalt 2014 unterbringen.Im Einzelnen ging es um die Wasser- und Kanalleitungen, Gehweg- und Straßen-Vollausbau, Freiflächengestaltung, Festlegung der Pflanzbeete zur Geschwindigkeitsreduzierung und diverse Angleichungsmaßnahmen.

Mitgeteilt wurde auch, dass Hausanschlüsse an unbebauten Bauplätzen bereits vorhanden sind und man auch den Bachlauf der Strüth bezüglich des Wasserüberlaufs bei Starkregen im Blick habe. Mit acht Stimmen und einer Enthaltung, sowie den unschlüssigen Meinungen der anwesenden Anwohner der Neuhofstraße, sprach sich der Ortschaftsrat gegen Pflanzbeete zur Geschwindigkeitsreduzierung aus. Als Grundlage hierfür nahm man mögliche Platzprobleme bei z.B. Heizölanlieferungen, Holztransporte und Anlieferungen für bestehende und neuhinzukommende Firmen. „Die parkenden Pkws sind bereits Hindernis genug“.

Dagegen sprach sich das Gremium für eine Freiflächengestaltung im Bereich der Neuhofstraße und Brunnengasse aus. Allerdings sollen hier kein Spielplatz oder Spielgeräte, sondern ein paar Ruhebänke aufgestellt werden.




Nachdem Bürgermeister Dr. Rippberger und Ortsvorsteher Schork über den Zwischenbericht des ornithologischen Fachgutachtens für die Gebiete Himmelrein, Neuhof und Kinzert bezüglich des Teilflächennutzungsplanes „Windkraft“ informiert hatten und ein Antrag auf Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage seine Zustimmung ohne Einwand fand, ging es um Anfragen und Anregungen aus den Reihen der Ortschaftsräte. Hierbei wurde u.a. moniert, dass an Allerheiligen im Neuhof durch eine Firma Holz mit schwerem Gerät eingeschlagen wurde.

Neben den bereits im Haushalt 2014 aufgenommenen Maßnahmen wie die Neugestaltung der Friedhofswege und weiteren Maßnahmen im Friedhof, die Befestigung des Parkplatzes in der Rumpfener Straße und dem Aufstellen von Ruhebänken im Ort, ging es auch um das Feldwegeprogramm beim Wörglesweg, die Ausbesserung von Wald- und Feldwegen, das Freihalten der Bachläufe Mud, Sotteich und Strüth, Absenkungen bei Gehwegen und Kanaldeckelsanierungen.

Als Investitionsmaßnahmen legte sich der Ortschaftsrat auf die Vorhaben Verlegung Grill- und Jugendzeltplatz, Anschaffung von sechs Geschwindigkeitsanzeigen-Messgeräten, Abbruch der Tribüne im Odenwaldstadion mit Neugestaltung des Umfeldes, Erschließung neuer Bauplätze im Baugebiet Brückengut und den weiteren Ausbau der Breitbandverkabelung für schnelles Internet fest.

Weitere Wünsche in dem Investitionsantrag waren das Erstellen eines Mehrgenerationenspielplatzes mit Barfußpfad (Freizeitanlage), Anlegen einer Streuobstwiese, Modernisierung und Optimierung der Straßenbeleuchtung, Neugestaltung des Kreisels und das Ziel, das Sanierungsgebiet Neuhof/Amorbacher Straße mit Leben zu erfüllen. In der mittelfristigen Planung sieht man u.a. den Ausbau des Birkenwegs, Hochwasserschutz, Gehwegausbau, Rad- und Fußwegverbindungen, neue Schul-/Sporthalle und ein Ärztehaus. 

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