Lastminute-Tor zum Punktgewinn

Logosvschefflenz

SV Schefflenz – SV Königshofen 3:3 (2:2)

von Carsten Kühner

Schefflenz. Einen Lastminute-Punkt ergatterte die SV Schefflenz gegen die Gäste aus Königshofen.

Zumindest der Einsatz stimmte und insofern ist dieser Punktgewinn auch nicht völlig unverdient, wenn man spielerisch auch weiterhin große Probleme hat. Man merkte der Mannschaft der SV Schefflenz die Verunsicherung an und die Gäste Königshofen versuchten dies auszunutzen. Schon in der Anfangsphase stand den Messestädtern der Pfosten im Wege. In der 20. Spielminute dann die Führung für die Gäste. Wolfart erlief einen langen Ball und ließ SVS-Keeper Christian Mai keine Chance bei seinem Abschluss ins kurze Eck. Die SV Schefflenz hatte bis dahin nichts nennenswertes in der Offensive zusammen gebracht. Sören Mohr scheiterte bei dem ersten Abschluss Richtung Gästetor als er einen Spieler der Königshofener anschoss. Für Moschüring wäre dieser Schuss mit Sicherheit gefährlich geworden. In der 30. Spielminute das 0:2. SVS-Keeper Mai wurde überspielt und Wolfart musste aus kurzer Distanz nur noch den Kopf hinheben. In der 34. Spielminute neue Hoffnung für die SVS. Nach einem Freistoß von Burak Türkyilmaz vollstreckte Jürgen Kilitschawyj per Kopf zum 1:2-Anschlusstreffer. Noch besser wurde es fünf Minuten später für die SVS. Kilitschawyj zog aus der Distanz ab und der Ball schlug unhaltbar flach neben dem Pfosten zum 2:2 ein. Einige bange Minuten danach für die SVS. Königshofen vergab in der Schlussphase der ersten Hälfte noch zwei gute Möglichkeiten und so ging es mit einem etwas schmeichelhaften 2:2 in die Kabinen.




Nach dem Seitenwechsel sah man ein ausgeglicheneres Spiel wie in der ersten Hälfte. Allerdings ohne zwingende Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der 69. Spielminute gab es Einwurf für den SVS in Höhe des Fünfmeterraumes der Gäste. Man verlor nach dem Einwurf den Ball und ließ sich schülerhaft auskontern. Tunc bedankte sich mit dem 2:3. Danach weitere Kontermöglichkeiten der Gäste, doch glücklicherweise kein weiteres Tor. In der Schlussphase versuchte man seitens der SVS mit langen Bällen noch zum Erfolg zu kommen und warf alles nach vorne. Dies wurde in der Nachspielzeit belohnt. Thomas Link behauptete den Ball im Gästestrafraum und Sören Mohr verwandelte per Heber zum 3:3. Im Gegenzug nochmals eine Möglichkeit der Gäste, doch Mai konnte den Kopfball parieren und es blieb beim nicht unverdienten 3:3.

Fakten zur Partie:

  • SVS: C. Mai, A. Hörner, S. Hamrita, S. Winter, J. Kilitschawyj, B. Türkyilmaz, F. Kircher, P. Feil, A. Wagner, S. Mohr, T. Link.
  • SVK: M. Moschüring, J. Wolf (65. F. Wolfert), P. Ulshöfer, D. Aschenbrenner (80. P. Essomba), S. Silberzahn, M. Matha, M. Tiefenbach, S. Wolfart, L. Greß, S. Volkert, P. Mönch (52. C. Tunc).
  • Tore: 0:1 S. Wolfart (20.), 0:2 S. Wolfart (30.), 1:2 J. Kilitschawyj (34.), 2:2 J. Kilitschawyj (39.), 2:3 C. Tunc (69.), 3:3 S. Mohr (90+1)
  • Zuschauer: 140
  • Schiedsrichter: Florian Kuppinger (Pforzheim) 

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